IQWiG2019Rheumatologie

Rheumatoide Arthritis: Biologika-Therapie & Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste chronisch entzündliche Gelenkerkrankung. Das primäre Therapieziel ist die klinische Remission oder zumindest eine niedrige Krankheitsaktivität, um irreversible Gelenkzerstörungen zu verhindern.

Zur medikamentösen Behandlung werden unter anderem konventionelle synthetische (csDMARDs, z. B. Methotrexat) und biotechnologisch hergestellte Antirheumatika (Biologika/bDMARDs) eingesetzt. Biologika kommen oft zum Einsatz, wenn die Erstlinientherapie versagt oder ungünstige Prognosefaktoren vorliegen.

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Nutzen verschiedener Biologika im direkten und indirekten Vergleich untereinander. Ziel ist es, Über- oder Unterlegenheiten einzelner Wirkstoffe in verschiedenen Therapielinien zu identifizieren.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bericht fällt Certolizumab Pegol in der Kombinationstherapie nach MTX-Versagen durch ein ungünstigeres Sicherheitsprofil auf. Es zeigt sich ein Anhaltspunkt für einen höheren Schaden durch schwerwiegende unerwünschte Ereignisse und Infektionen im Vergleich zu allen anderen untersuchten Biologika. Zudem weist Anakinra in dieser Therapielinie eine höhere Rate an Therapieabbrüchen aufgrund unerwünschter Ereignisse auf.

Häufig gestellte Fragen

Adalimumab, Certolizumab Pegol und Golimumab zeigen laut IQWiG-Bericht einen Anhaltspunkt für einen höheren Nutzen bezüglich der klinischen Remission im Vergleich zu Anakinra. Für die niedrige Krankheitsaktivität zeigen Abatacept, Adalimumab, Infliximab und Tocilizumab Vorteile gegenüber Anakinra.

Der Bericht sieht nach einem MTX-Versagen einen Anhaltspunkt für einen höheren Schaden durch Infektionen und schwerwiegende unerwünschte Ereignisse bei Certolizumab Pegol im Vergleich zu allen anderen untersuchten Biologika.

In der Kombination mit MTX ohne Vorbehandlung gibt es laut Bericht keine Unterschiede bei der klinischen Remission. Es zeigen sich jedoch Hinweise auf eine bessere niedrige Krankheitsaktivität bei Adalimumab und Etanercept im Vergleich zu Certolizumab Pegol und Tocilizumab.

Laut Bericht gibt es einen Anhaltspunkt für häufigere Therapieabbrüche wegen unerwünschter Ereignisse unter Anakinra im Vergleich zu Abatacept, Adalimumab, Etanercept und Infliximab.

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Quelle: IQWiG A16-70: Nutzenbewertung von biotechnologisch hergestellten Wirkstoffen zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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