IQWiG2016Onkologie

Elotuzumab (Multiples Myelom): Therapie & Zusatznutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2016 eine frühe Nutzenbewertung für den Wirkstoff Elotuzumab durchgeführt. Bewertet wurde der Einsatz in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason.

Die Indikation umfasst die Behandlung des multiplen Myeloms bei erwachsenen Patienten. Voraussetzung ist, dass die Patienten bereits mindestens eine vorangegangene Therapie erhalten haben.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie legte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) unter anderem die Kombination aus Lenalidomid und Dexamethason fest. Der pharmazeutische Unternehmer reichte für das Dossier die Zulassungsstudie ELOQUENT 2 ein.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht verdeutlicht, dass Studiendaten für die Nutzenbewertung unbrauchbar sein können, wenn der Komparator nicht exakt zulassungskonform eingesetzt wird. Im Fall von Dexamethason unterscheidet sich das zugelassene Dosierungsschema (pulsierend vs. wöchentlich) je nach Kombinationspartner und Therapielinie. Es wird betont, dass solche Abweichungen im Studienvergleichsarm die Interpretation des Zusatznutzens unmöglich machen.

Häufig gestellte Fragen

Laut der IQWiG-Nutzenbewertung ist ein Zusatznutzen für Elotuzumab bei vorbehandeltem multiplem Myelom nicht belegt. Die vorgelegten Studiendaten wurden aufgrund methodischer Mängel im Vergleichsarm nicht anerkannt.

Das IQWiG bemängelte, dass Dexamethason im Kontrollarm der Studie nicht zulassungskonform dosiert wurde. Es wurde unterdosiert und nicht als pulsierte Gabe verabreicht, was einen fairen Vergleich mit der zweckmäßigen Vergleichstherapie verhinderte.

Gemäß den im Bericht zitierten Fachinformationen wird eine Prämedikation 45 bis 90 Minuten vor der Infusion empfohlen. Diese besteht aus Dexamethason, Paracetamol sowie einem H1- und H2-Blocker, um infusionsbedingten Reaktionen vorzubeugen.

Ja, der Bericht führt auf, dass eine begleitende Thromboseprophylaxe erforderlich ist. Hierfür können beispielsweise Acetylsalicylsäure, niedermolekulares Heparin oder Vitamin-K-Antagonisten eingesetzt werden.

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Quelle: IQWiG A16-32: Elotuzumab - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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