IQWiG2025Onkologie

Daratumumab: Indikation bei Multiplem Myelom und ASZT

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die IQWiG-Dossierbewertung A24-114 untersucht den Zusatznutzen von Daratumumab in Kombination mit Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason. Das Anwendungsgebiet umfasst erwachsene Personen mit neu diagnostiziertem multiplen Myelom, für die eine autologe Stammzelltransplantation infrage kommt.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat als zweckmäßige Vergleichstherapie eine spezifische Sequenz aus Induktion, Hochdosistherapie und Erhaltungstherapie festgelegt. Die Induktion soll dabei entweder aus Bortezomib, Cyclophosphamid und Dexamethason (VCd) oder aus Daratumumab, Bortezomib, Thalidomid und Dexamethason (D-VTd) bestehen.

Der pharmazeutische Unternehmer reichte für die Bewertung die Daten der PERSEUS-Studie ein. In dieser randomisierten kontrollierten Studie wurde die Daratumumab-Kombination gegen ein Kontrollregime getestet.

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💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Aspekt dieser Nutzenbewertung ist die strikte Bindung an die vom G-BA definierte zweckmäßige Vergleichstherapie. Da die in der PERSEUS-Studie verwendete Kontrolltherapie nicht den Vorgaben des G-BA entsprach, konnte trotz möglicher klinischer Wirksamkeit formal kein Zusatznutzen belegt werden. Es wird deutlich, dass Studiendesigns exakt auf die nationalen Vorgaben abgestimmt sein müssen, um in der frühen Nutzenbewertung anerkannt zu werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht wurde in der eingereichten PERSEUS-Studie die vom G-BA festgelegte zweckmäßige Vergleichstherapie nicht umgesetzt. Der Kontrollarm erhielt eine Kombination aus Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason, was nicht den formalen Vorgaben entsprach.

Der G-BA sieht als Induktionstherapie entweder Bortezomib, Cyclophosphamid und Dexamethason (VCd) vor. Alternativ wird die Kombination aus Daratumumab, Bortezomib, Thalidomid und Dexamethason (D-VTd) als Vergleichstherapie genannt.

Gemäß der Festlegung des G-BA besteht die zweckmäßige Vergleichstherapie in der Erhaltungsphase aus einer Monotherapie mit Lenalidomid. Diese folgt auf die Hochdosistherapie und die autologe Stammzelltransplantation.

Der Bericht verweist auf die Fachinformation, nach der 1 bis 3 Stunden vor jeder Anwendung eine Prämedikation erfolgen soll. Diese umfasst in der Regel entsprechende Arzneimittel zur Reduktion des Reaktionsrisikos.

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Quelle: IQWiG A24-114: Daratumumab (neu diagnostiziertes multiples Myelom, autologe Stammzelltransplantation geeignet) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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