IQWiG2014Neurologie

Aflibercept bei Makulaödem (ZVV): Indikation und Nutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2014 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2014)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Nutzenbewertung von Aflibercept (Eylea). Die Bewertung bezieht sich auf die Behandlung von Erwachsenen mit einer Visusbeeinträchtigung aufgrund eines Makulaödems infolge eines retinalen Zentralvenenverschlusses (ZVV).

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA der Wirkstoff Ranibizumab festgelegt. Ziel der Dossierbewertung war es, den Zusatznutzen von Aflibercept gegenüber dieser Vergleichstherapie anhand patientenrelevanter Endpunkte zu bewerten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht betont die Wichtigkeit der zulassungskonformen Anwendung von VEGF-Inhibitoren. Es wird hervorgehoben, dass nach drei initialen monatlichen Injektionen zwingend eine individuelle Überprüfung des Therapieerfolgs erfolgen muss, um unnötige Injektionen bei stabilen Befunden oder bei Therapieversagen zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Der G-BA hat Ranibizumab als zweckmäßige Vergleichstherapie für die Behandlung des Makulaödems infolge eines Zentralvenenverschlusses festgelegt. Alternativ stand ein Dexamethason-Implantat zur Auswahl.

Das IQWiG bewertete den indirekten Vergleich als ungeeignet, da die Behandlungsschemata in den Zulassungsstudien nicht der deutschen Fachinformation entsprachen. In den Studien wurden sechs feste monatliche Injektionen verabreicht, anstatt die Therapie nach drei Monaten an den individuellen Befund anzupassen.

Laut Bericht belaufen sich die reinen Arzneimittelkosten für Aflibercept im ersten Behandlungsjahr auf etwa 3.243 bis 12.972 Euro, abhängig von der Anzahl der Injektionen (3 bis 12). Hinzu kommen noch Kosten für die intravitreale Injektion und morphologische Verlaufskontrollen wie die OCT.

Gemäß den im Bericht zitierten Vorgaben wird eine Fortführung der Behandlung nicht empfohlen, wenn nach den ersten drei Injektionen keine funktionelle oder morphologische Verbesserung eintritt.

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Quelle: IQWiG A13-36: Aflibercept (Eylea) Zulassungserweiterung - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (Dossierbewertung) (IQWiG, 2014). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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