IQWiG2013Onkologie

Abirateron bei mCRPC: Indikation und Therapienutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2013 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2013)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Bericht des IQWiG bewertet den Zusatznutzen von Abirateronacetat in einem neuen Anwendungsgebiet. Es geht um die Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) bei erwachsenen Männern.

Die Zielgruppe umfasst Patienten mit asymptomatischem oder mild symptomatischem Verlauf nach Versagen der Androgenentzugstherapie (ADT). Eine Chemotherapie darf bei diesen Patienten noch nicht klinisch indiziert sein.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie (zVT) wurde das abwartende Vorgehen unter Beibehaltung der bestehenden konventionellen Androgendeprivation festgelegt. Die Bewertung basiert maßgeblich auf den Ergebnissen der randomisierten, doppelblinden Zulassungsstudie COU-AA-302.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass die Definition von "mild symptomatisch" in der Praxis stark an das Schmerzempfinden gekoppelt ist. Es wird betont, dass der Beginn einer Opiattherapie ein entscheidender klinischer Marker für das Fortschreiten der Schmerzsymptomatik ist. Bei der Therapieplanung ist zudem die zwingende Beibehaltung der Androgenentzugstherapie (ADT) bei nicht operativ kastrierten Männern zu berücksichtigen.

Häufig gestellte Fragen

Die Zulassung umfasst erwachsene Männer mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC). Voraussetzung ist ein asymptomatischer oder mild symptomatischer Verlauf nach Versagen der Androgenentzugstherapie, sofern eine Chemotherapie noch nicht indiziert ist.

Das IQWiG sieht einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen im Vergleich zum abwartenden Vorgehen. Dies basiert vor allem auf signifikanten Vorteilen beim Gesamtüberleben und der Verzögerung schwerer Schmerzen.

Ja, laut Bericht ist die Beibehaltung der bestehenden konventionellen Androgendeprivation zwingend erforderlich. Dies erfolgt in der Regel durch LHRH-Analoga, sofern keine operative Kastration vorliegt.

Abirateron muss immer in Kombination mit niedrig dosiertem Prednison oder Prednisolon (10 mg täglich) eingenommen werden. Dies dient unter anderem der Vorbeugung eines Mineralkortikoid-Überschusses.

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Quelle: IQWiG A13-06: Abirateronacetat (neues Anwendungsgebiet) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (Dossierbewertung) (IQWiG, 2013). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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