DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)KardiologieKardiologie

Interventionelle Gefäßtherapie: Zusatzqualifikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das gemeinsame Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) beschreibt das Curriculum zur Erlangung der Zusatzqualifikation "Interventionelle Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen" (ITaG).

Laut Dokument reagieren die Fachgesellschaften damit auf die steigende Inzidenz der arteriellen Verschlusskrankheit und die wachsende Komplexität endovaskulärer Eingriffe. Ziel ist die Etablierung einheitlicher Qualitätsstandards für kardiologische und angiologische Fachärzte.

Das Curriculum ist modular aufgebaut und trennt die Qualifikation in allgemeine Grundlagen der Gefäßmedizin und spezifische interventionelle Techniken für verschiedene Gefäßregionen. Die Zusatzqualifikation kann auch isoliert für einzelne Gefäßregionen erworben werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Das Curriculum betont, dass für Interventionen an den extrakraniellen hirnversorgenden Gefäßen (Karotisstrombahn) ein besonders hohes Maß an Vorerfahrung in anderen Gefäßgebieten zwingend erforderlich ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Simulationstrainings zwar nützlich sind, aber klinische Angiographien zur Erlangung der Zusatzqualifikation nicht ersetzen können.

Häufig gestellte Fragen

Laut Curriculum richtet sich die Zusatzqualifikation an Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie sowie an Fachärzte für Innere Medizin und Angiologie. Der Beginn der Qualifizierung ist nach Absolvierung des Strahlenschutzkurses bereits während der Facharztweiterbildung möglich.

Das Positionspapier sieht eine Qualifizierungszeit von mindestens 12 Monaten in Vollzeit vor. Die maximale Gesamtdauer darf 36 Monate nicht überschreiten.

Das Dokument legt fest, dass für das Aorten-Modul die vorherige Absolvierung der Zusatzqualifikation für periphere Arterien und Beckenarterien zwingend vorausgesetzt wird. Zudem ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Gefäßchirurgen und Radiologen erforderlich.

Ja, das Curriculum schreibt eine befristete Gültigkeit der Zertifikate vor. Für eine Rezertifizierung muss nachgewiesen werden, dass die Tätigkeit weiterhin regelmäßig ausgeübt wird und entsprechende Fortbildungen besucht wurden.

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Quelle: Curriculum Interventionelle Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen Klinische Kompetenz zur Durchführung katheterbasierter Eingriffe an den (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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