BfArM2014

Dantrolen i.v.: Filternadel-Nutzung laut BfArM

Diese Leitlinie stammt aus 2014 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2014)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Informationsbrief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2014. Dantrolen-Natrium wird als intravenöses Muskelrelaxans eingesetzt, insbesondere als lebensrettende Notfallmedikation bei der malignen Hyperthermie.

Die Firma Norgine GmbH informierte in Abstimmung mit dem BfArM über ein potenzielles Qualitätsproblem bei der intravenösen Darreichungsform. Bei einigen Durchstechflaschen mit Dantrolen-Natrium können nach der Rekonstitution sichtbare Partikel auftreten.

Laut dem Informationsbrief handelt es sich bei diesen Partikeln um nicht gelöste Kristalle des Wirkstoffs. Um die Patientensicherheit zu gewährleisten, wurden spezifische Vorgaben für die Vorbereitung der Injektionslösung formuliert.

Empfehlungen

Der Informationsbrief des BfArM formuliert folgende zentrale Sicherheitsanweisung für die Handhabung von Dantrolen i.v.:

Vorbereitung und Rekonstitution

Laut BfArM muss rekonstituiertes Dantrolen-Natrium aus neu freigegebener Ware zwingend mit einer speziellen Nadel aufgezogen werden. Hierfür ist die der Packung beigelegte stumpfe Filternadel zu verwenden.

Patientensicherheit

Die Information betont, dass dieser Schritt notwendig ist, um nicht gelöste Kristalle vor der Verabreichung an den Patienten sicher aus der Lösung zu entfernen. Damit sollen potenzielle Komplikationen durch die intravenöse Injektion von Partikeln vermieden werden.

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💡Praxis-Tipp

Es wird dringend darauf hingewiesen, bei der Vorbereitung von Dantrolen i.v. im Notfall (z.B. bei maligner Hyperthermie) trotz des Zeitdrucks nicht auf die Verwendung der beigelegten Filternadel zu verzichten. Laut BfArM ist dieser Schritt essenziell, um die Injektion von ungelösten Wirkstoffkristallen zu verhindern.

Häufig gestellte Fragen

Laut BfArM können nach der Rekonstitution von Dantrolen-Natrium sichtbare Partikel in Form von ungelösten Wirkstoffkristallen zurückbleiben. Die Filternadel dient dazu, diese Kristalle vor der intravenösen Verabreichung sicher zu entfernen.

Der Informationsbrief gibt an, dass zwingend die der Packung beigelegte stumpfe Filternadel zum Aufziehen der rekonstituierten Lösung verwendet werden muss.

Die Information der Norgine GmbH aus dem Jahr 2014 bezog sich spezifisch auf neu freigegebene Ware, bei der einige Durchstechflaschen nach der Rekonstitution sichtbare Partikel aufweisen konnten.

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Quelle: Informationsbrief zu Dantrolen-Natrium (DANTROLEN i.v.): Verwendung einer Filternadel zum Aufziehen rekonstituierter Lösung aus neuer Ware bis auf Widerruf (BfArM, 2014). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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