Dantrolen i.v. ohne Wasser für Injektionszwecke: BfArM
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf einem kurzen Informationsbrief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2017.
Dantrolen ist ein essenzielles Notfallmedikament, das primär zur Behandlung der malignen Hyperthermie, einer lebensbedrohlichen Komplikation in der Anästhesie, eingesetzt wird. Da es sich um eine akute Notfallsituation handelt, ist die schnelle und korrekte Zubereitung der Injektionslösung zeitkritisch.
Der Informationsbrief adressiert eine wichtige logistische Änderung bei der Bereitstellung dieses Medikaments durch den Hersteller Norgine GmbH.
Empfehlungen
Der Informationsbrief des BfArM formuliert folgende zentrale Hinweise zur Bereitstellung von Dantrolen i.v.:
Änderung des Packungsinhalts
Laut Mitteilung der Firma Norgine GmbH enthalten neu in den Markt verbrachte Packungen von Dantrolen i.v. kein Wasser für Injektionszwecke mehr. Diese Änderung betrifft:
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12er-Packungen (ab April 2017)
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36er-Packungen (ab Mai 2017)
Logistische Konsequenzen
Es wird dringend darauf hingewiesen, dass medizinische Einrichtungen ihre Vorratshaltung anpassen müssen. Laut Informationsbrief muss zwingend sichergestellt werden, dass stets ausreichend Wasser für Injektionszwecke für die Zubereitung der Dantrolen-Lösung separat vorrätig ist.
💡Praxis-Tipp
Da Dantrolen bei einer malignen Hyperthermie als Notfallmedikament extrem schnell rekonstituiert werden muss, ist eine sofortige Verfügbarkeit des Lösungsmittels kritisch. Es wird daher in der klinischen Praxis empfohlen, das separat zu beschaffende Wasser für Injektionszwecke direkt zusammen mit den Dantrolen-Ampullen im Notfallkoffer oder Maligne-Hyperthermie-Wagen zu lagern.
Häufig gestellte Fragen
Laut dem Informationsbrief des BfArM aus dem Jahr 2017 hat der Hersteller (Norgine GmbH) die Beipackung von Wasser für Injektionszwecke ab April bzw. Mai 2017 eingestellt. Die genauen Gründe für diese Produktionsumstellung werden in der Kurzinformation nicht genannt.
Die Änderung betrifft laut BfArM die 12er-Packungen ab April 2017 und die 36er-Packungen ab Mai 2017.
Es wird im Informationsbrief betont, dass medizinische Einrichtungen eigenständig dafür sorgen müssen, dass stets ausreichend Wasser für Injektionszwecke zur Zubereitung der Dantrolen-Lösung vorrätig ist. Eine separate Beschaffung und Lagerung ist zwingend erforderlich.
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Quelle: Informationsbrief zu Dantrolen i.v.: Packung enthält kein Wasser für Injektionszwecke mehr (BfArM, 2017). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.