Hydroxychloroquin bei COVID-19: Kontraindikationen

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Drug Safety Mail 2020-36 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) thematisiert die vorübergehende Aussetzung des Hydroxychloroquin-Arms der WHO-Solidarity-Studie. Auch die französische Arzneimittelbehörde (ANSM) hat den Einschluss neuer Patienten in entsprechende klinische Studien pausiert.

Hintergrund dieser Entscheidungen ist eine multinationale Beobachtungsstudie mit über 96.000 COVID-19-Patienten aus 671 Krankenhäusern weltweit. In dieser Analyse wurde die Behandlung mit Chloroquin oder Hydroxychloroquin, jeweils mit oder ohne Makrolidantibiotikum, untersucht.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die AkdÄ betont, dass der Einsatz von Hydroxychloroquin bei COVID-19 aufgrund der aktuellen Datenlage strikt auf klinische Studien beschränkt bleiben sollte. Es wird nachdrücklich vor den kardialen Risiken, insbesondere ventrikulären Arrhythmien, gewarnt.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ wurde der Studienarm aufgrund einer multinationalen Beobachtungsstudie vorübergehend unterbrochen. Diese zeigte eine erhöhte Mortalität und ein höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen unter der Therapie.

Die Publikation stellt klar, dass Chloroquin und Hydroxychloroquin bei COVID-19 derzeit nicht außerhalb klinischer Studien angewendet werden sollten. Die Datenlage rechtfertigt keinen routinemäßigen Off-Label-Use.

Es wurde ein erhöhtes Risiko für neu aufgetretene ventrikuläre Arrhythmien bei den behandelten Patienten festgestellt. Dieses Risiko bestand sowohl mit als auch ohne die zusätzliche Gabe von Makrolidantibiotika.

Die Autoren der Studie weisen selbst auf Limitationen hin, da das Design für Störfaktoren anfällig ist. Die AkdÄ empfiehlt daher, die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren und auf randomisierte kontrollierte Studien zu warten.

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Quelle: AkdÄ: WHO unterbricht vorübergehend Hydroxychloroquin-Arm der (AkdÄ, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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