Paxlovid & Lagevrio: Indikation und COVID-19-Therapie
Hintergrund
Die Drug Safety Mail 2022-15 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert über aktuelle Mitteilungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Im Fokus steht die Einführung neuer antiviraler Arzneimittel zur Behandlung von COVID-19 in Deutschland.
Konkret behandelt das Dokument die Verfügbarkeit und den Einsatz der Präparate Lagevrio® und Paxlovid®. Diese antiviralen Therapien zielen darauf ab, bei vulnerablen Patientengruppen einen schweren Krankheitsverlauf frühzeitig zu verhindern.
Ergänzend verweist die AkdÄ auf eine gemeinsame Stellungnahme der AWMF und des STAKOB. Diese bietet detaillierte Empfehlungen zur Behandlung von nicht-hospitalisierten Patientinnen und Patienten mit COVID-19.
💡Praxis-Tipp
Ein wichtiger Praxisaspekt ist die Aufklärung der Patientinnen und Patienten über die fremdsprachige Verpackung. Da Paxlovid® übergangsweise ohne und Lagevrio® nur mit englischer Gebrauchsinformation abgegeben wird, wird eine besonders sorgfältige ärztliche Aufklärung zur korrekten Einnahme empfohlen.
Häufig gestellte Fragen
Laut AkdÄ sind beide Medikamente für Erwachsene mit COVID-19 angezeigt, die keinen zusätzlichen Sauerstoff benötigen. Voraussetzung ist zudem ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.
Die AkdÄ informiert, dass die Arzneimittel zur schnellen Verfügbarkeit übergangsweise in englischer Aufmachung in Verkehr gebracht werden. Bei Paxlovid® fehlt die Packungsbeilage vorerst komplett, bei Lagevrio® ist sie auf Englisch verfasst.
Die AkdÄ verweist auf eine gemeinsame Stellungnahme der AWMF und des STAKOB. Diese behandelt spezifisch den Einsatz antiviraler Arzneimittel bei nicht-hospitalisierten Risikopatienten.
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Quelle: AkdÄ: Aktuelle Informationen des BfArM zu Lagevrio® und Paxlovid®. (AkdÄ, 2022). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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