Gonarthrose Therapie: S3-Leitlinie der DGOU

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die S3-Leitlinie "Prävention und Therapie der Gonarthrose" der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) aus dem Jahr 2025 ersetzt die bisherige S2k-Leitlinie. Sie adaptiert in weiten Teilen die evidenzbasierten Empfehlungen der NICE-Guideline von 2022.

Die medikamentöse Therapie der Gonarthrose ist rein symptomatisch und zielt auf eine Schmerzreduktion sowie eine Funktionsverbesserung ab. Sie soll eine aktive Bewegungstherapie ermöglichen und eine ausreichende Funktionsfähigkeit im Alltag sicherstellen.

Laut Leitlinie wird der Einsatz von Medikamenten stets in Kombination mit nichtmedikamentösen Behandlungen empfohlen. Dabei wird die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum angeraten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass topische NSAR aufgrund ihres günstigeren Nebenwirkungsprofils den oralen NSAR vorzuziehen sind. Es wird zudem davor gewarnt, Paracetamol oder schwach wirksame Opioide routinemäßig einzusetzen, da deren Nutzen-Risiko-Verhältnis bei Gonarthrose als ungünstig bewertet wird.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt topische NSAR als Erstlinientherapie. Orale NSAR sollten erst bei Unwirksamkeit oder Ungeeignetheit der topischen Präparate eingesetzt werden.

Von einer routinemäßigen Gabe von Paracetamol wird abgeraten. Es sollte laut Leitlinie nur kurzfristig eingesetzt werden, wenn andere pharmakologische Behandlungen kontraindiziert oder unverträglich sind.

Intraartikuläre Kortikosteroide werden nur für einen kurzfristigen Therapieeffekt von 2 bis 10 Wochen empfohlen. Sie dienen vor allem der Unterstützung physikalischer Therapieformen.

Aufgrund einer widersprüchlichen Datenlage spricht die Leitlinie keine Empfehlung für den Einsatz von intraartikulärer Hyaluronsäure aus.

Bei Vorliegen eines erhöhten Risikos für gastroduodenale Ulzera wird die gleichzeitige Gabe eines Protonenpumpenhemmers (PPI) empfohlen.

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Quelle: AkdAe AVP Arzneiverordnung in der Praxis 2025/02 (AkdÄ). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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