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Fokussierte TEE (fTEE): Indikation und Durchführung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das vorliegende Konsensuspapier der DGK (in Kooperation mit DGINA, DGIIN und DGIM) behandelt den Einsatz der fokussierten transösophagealen Echokardiographie (fTEE) in der klinischen Akut- und Notfallmedizin. Die fTEE wird neben der Intensivmedizin zunehmend auch in Notaufnahmen angewandt.

Im Gegensatz zur umfassenden transösophagealen Echokardiographie (cTEE), die in der Kardiologie Standard ist, konzentriert sich die fTEE auf gezielte Fragestellungen. Sie ist in das Konzept des kardialen Point-of-Care-Ultraschalls (cPOCUS) integriert.

Die Untersuchung erfolgt meist bei instabilen Patienten im Kreislaufschock oder unter Reanimationsbedingungen. Da diese Patienten in der Regel bereits intubiert und analgosediert sind, ist laut Leitlinie eine additive Sedierung unter fTEE nicht notwendig.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie warnt davor, eine iatrogene Ösophagusperforation bei kritisch kranken Patienten zu übersehen. Es wird darauf hingewiesen, dass das Auftreten von Fieber oder Sepsiszeichen in zeitlichem Zusammenhang mit einer TEE-Untersuchung immer an eine Perforation ins Mediastinum denken lassen sollte. Die sogenannte Mackler-Trias (Nausea, retrosternale Schmerzen, subkutanes Hautemphysem) gilt hierbei als wichtiges klinisches Warnsignal.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie ist die fTEE bei unklarem Schockgeschehen oder während einer Reanimation indiziert. Voraussetzung ist, dass die transthorakale Echokardiographie (fTTE) keine ausreichenden diagnostischen Erkenntnisse liefert.

Das Konsensuspapier stellt klar, dass der Ausschluss von Thromben im linken Vorhofohr eine umfassende TEE (cTEE) erfordert. Diese Untersuchung sollte von einem Facharzt mit echokardiographischer Expertise durchgeführt werden.

Die Leitlinie nennt lokale Verletzungen wie Zahn- oder Lippentraumata sowie schwerwiegende Komplikationen wie eine Ösophagusperforation. Auch systemische Reaktionen wie Blutdruckabfall oder Arrhythmien werden beschrieben.

Es werden primär mittösophageale und transgastrische Positionen angestrebt. Zu den Standardschnitten gehören laut Leitlinie der 4-Kammer-Blick, der 2-Kammer-Blick, die lange Achse sowie die kurze Achse transgastrisch.

Die Leitlinie beschreibt, dass mittels rTEE die Qualität der Thoraxkompressionen und der korrekte Druckpunkt überprüft werden können. Zudem lassen sich potenziell reversible Ursachen wie eine Perikardtamponade diagnostizieren, ohne die Herzdruckmassage zu unterbrechen.

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Quelle: Konsensuspapier zur fokussierten transösophagealen Echokardiographie (fTEE) in der Klinischen Akut- und Notfallmedizin Aus der Kommission für (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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