Letermovir (Prevymis): PES-Inline-Filter bei Infusion
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf der Drug Safety Mail 2020-50 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) zu einem Rote-Hand-Brief vom September 2020.
Letermovir (Prevymis®) ist ein antivirales Medikament. Es wird zur Prophylaxe einer Cytomegalie(CMV)-Reaktivierung und -Erkrankung eingesetzt. Die Indikation besteht bei CMV-seropositiven Empfängern einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation.
Neben dem Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung steht das Arzneimittel auch zur oralen Darreichung in Form von Filmtabletten zur Verfügung. Der Rote-Hand-Brief adressiert spezifische Sicherheitsvorgaben für die intravenöse Applikation.
💡Praxis-Tipp
Der Rote-Hand-Brief betont, dass bei der intravenösen Gabe von Letermovir (Prevymis®) zwingend an den Einsatz eines sterilen 0,2 µm oder 0,22 µm Polyethersulfon(PES)-Inline-Filters gedacht werden muss. Zudem wird darauf hingewiesen, dass standardmäßige Infusionssysteme auf Polyurethan- oder DEHP-Freiheit geprüft werden müssen, bevor sie für dieses Medikament zum Einsatz kommen.
Häufig gestellte Fragen
Laut Rote-Hand-Brief ist für die Infusion von Letermovir zwingend ein steriler 0,2 µm oder 0,22 µm Polyethersulfon(PES)-Inline-Filter erforderlich.
Das Konzentrat darf wenige produktbezogene, durchscheinende oder weiße Partikel enthalten. Bei Trübung, Verfärbung oder anderen Partikeln darf die Lösung gemäß der Warnung jedoch nicht verwendet werden.
Es wird davor gewarnt, Infusionsmaterialien zu verwenden, die Polyurethan oder den Weichmacher Diethylhexylphthalat (DEHP) enthalten.
Ja, neben dem Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung steht das Arzneimittel laut AkdÄ auch zur oralen Darreichung als Filmtablette zur Verfügung.
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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Prevymis® (Letermovir) Konzentrat (AkdÄ, 2020). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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