Ondansetron & VEGF-Inhibitoren: Risiken und Anwendung
Hintergrund
Die Drug Safety Mail 2019-44 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) fasst die Empfehlungen des Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC) vom Juli 2019 zusammen.
Das Dokument beschreibt notwendige Anpassungen der Fach- und Gebrauchsinformationen für verschiedene Arzneimittelgruppen aufgrund neuer Erkenntnisse zur Arzneimittelsicherheit.
Die Sicherheitswarnungen umfassen parenterale Ernährungslösungen, Mesalazin, Ondansetron sowie systemische VEGF-Inhibitoren. Es werden spezifische Risiken und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen definiert.
💡Praxis-Tipp
Bei der parenteralen Ernährung von Kindern unter zwei Jahren wird ein konsequenter Lichtschutz der Infusionsbeutel und des Überleitungssystems empfohlen. Die Warnung betont, dass insbesondere nach der Zugabe von Vitaminen und Spurenelementen toxische Peroxide durch Lichteinfall entstehen können.
Häufig gestellte Fragen
Laut Sicherheitswarnung führt die Lichtexposition zur Bildung von Peroxiden und anderen Abbauprodukten. Dies kann bei Neugeborenen und Kindern unter zwei Jahren zu negativen klinischen Verläufen führen.
Unter der Therapie mit Mesalazin kann es zur Bildung von Nierensteinen (Nephrolithiasis) kommen. Es wird empfohlen, während der Behandlung auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.
Die AkdÄ rät von einer Anwendung im ersten Trimenon der Schwangerschaft ab. Es besteht der Verdacht auf ein erhöhtes Risiko für orofaziale Fehlbildungen wie Lippen-Kiefer-Gaumenspalten.
Systemische VEGF-Inhibitoren können die Entstehung von Aneurysmen und Arteriendissektionen begünstigen. Vor Therapiebeginn wird eine sorgfältige Prüfung bei Vorliegen von Bluthochdruck oder bekannten Aneurysmen empfohlen.
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Quelle: AkdÄ: Änderung des Wortlauts von Fach- und Gebrauchsinformationen – Empfehlungen des PRAC. (AkdÄ, 2019). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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