Bayotensin akut (Nitrendipin): Rückruf und Umstellung
Hintergrund
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) hat in der Drug Safety Mail 2018-29 einen Rote-Hand-Brief zu Bayotensin® akut 5 mg/1 ml (Wirkstoff Nitrendipin) veröffentlicht. Das Medikament ist als Lösung zum Einnehmen für die Behandlung von hypertensiven Notfällen zugelassen.
Für die Akutmedikation ist eine schnelle und unkomplizierte Verabreichung essenziell. Bayotensin® akut wird in speziellen Phiolen mit einem Öffnungsmechanismus bereitgestellt, der im Notfall eine rasche Anwendung ermöglichen soll.
Diese Zusammenfassung basiert auf der kurzen Sicherheitswarnung der AkdÄ und fasst die Gründe für den Chargenrückruf sowie die daraus resultierenden Konsequenzen für die Patientenversorgung zusammen.
💡Praxis-Tipp
Es wird empfohlen, Patienten mit einer Verordnung von Bayotensin® akut zur Selbstmedikation aktiv zu kontaktieren. Da sich die Phiolen im Notfall möglicherweise nicht öffnen lassen, rät die AkdÄ zu einer zeitnahen Umstellung auf ein alternatives Präparat, um lebensgefährliche Therapieverzögerungen bei Blutdruckkrisen zu vermeiden.
Häufig gestellte Fragen
Laut AkdÄ ließen sich vereinzelt Phiolen nicht ohne Hilfsmittel wie eine Schere öffnen. Dies birgt das Risiko einer Therapieverzögerung bei einem hypertensiven Notfall.
Der Rückruf umfasst die Chargen KP0CCDF, KP0CBK2 und KP0CBC5 (jeweils Verfall 06/2020) sowie die Charge KP0CN52 (Verfall 11/2020).
Die AkdÄ empfiehlt, betroffene Patienten über den Defekt zu informieren. Es wird angeraten, diese Patienten auf eine alternative Behandlung für den hypertensiven Notfall umzustellen.
Gemäß der Drug Safety Mail aus dem Juni 2018 wurde ein Lieferengpass bis voraussichtlich Ende August 2018 erwartet.
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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Bayotensin® akut 5 mg/1 ml (AkdÄ, 2018). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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