DGKJ2026Pädiatrie

Notfallreform Pädiatrie: KINZ und Triage-Anforderungen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGKJ (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die gemeinsame Stellungnahme der pädiatrischen Fachgesellschaften (unter Federführung der DGKJ) positioniert sich zum Regierungsentwurf für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung (NotfallG). Hintergrund sind die großen demographischen, medizinischen und gesundheitsökonomischen Herausforderungen im Rettungsdienst, vertragsärztlichen Notdienst und in den Notaufnahmen.

Laut Positionspapier suchen derzeit zu viele Patientinnen und Patienten die Notaufnahmen auf, deren Versorgung in der ambulanten Regelversorgung erfolgen könnte. Dies führt zu langen Wartezeiten für tatsächliche Notfälle, die dringend auf ambulante oder stationäre Hilfe angewiesen sind.

Aufgrund des Fachkräftemangels in allen Gesundheitsberufen wird eine konsequente Zugangssteuerung gefordert. Die medizinischen Leistungen sollen zukünftig nicht mehr bedürfnisorientiert, sondern strikt bedarfsorientiert erbracht werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Stellungnahme ist die geplante telemedizinische Anbindung von allgemeinen Notfallzentren (INZ) an Kinder-Notfallzentren (KINZ) in ländlichen Regionen ausschließlich als Konsultationsangebot für den fachlichen Austausch zwischen Ärzten vorgesehen. Es wird betont, dass diese Struktur nicht als primäre Anlaufstelle für Patienten und Eltern genutzt werden soll.

Häufig gestellte Fragen

Die Stellungnahme fordert eine strikte bauliche, strukturelle und finanzielle Trennung der KINZ von der allgemeinen Notfallversorgung (INZ). Die Ablaufprozesse müssen spezifisch an Kinder und Jugendliche angepasst werden.

Ein rund um die Uhr verfügbares, videounterstütztes ärztliches Versorgungsangebot durch Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin wird in der Stellungnahme abgelehnt. Dies wird aufgrund der knappen personellen Ressourcen als nicht realisierbar bewertet.

Im Gegensatz zur Erwachsenenmedizin werden aufsuchende Dienste in der Kinder- und Jugendmedizin seit Jahren nicht mehr praktiziert. Das Positionspapier erachtet diese auch zukünftig für nicht erforderlich.

Es wird eine obligatorische Triage über Integrierte Leitstellen (112 und 116117) gefordert. Diese soll nach einem für Kinder validierten, einheitlichen System erfolgen und für die Versicherten verpflichtend sein.

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Quelle: DGKJ: Zum Regierungsentwurf zu für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung (NotfallG) (DGKJ, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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