DGKJ2008Pädiatrie

Pädiatrie-Versorgung: Finanzierung und Pflegepersonal

Diese Leitlinie stammt aus 2008 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGKJ (2008)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die vorliegende Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) bezieht sich auf den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege. Der Fokus liegt dabei ausschließlich auf den kinder- und jugendmedizinischen Aspekten.

Ein zentrales Anliegen der Fachgesellschaft ist die Sicherstellung einer flächendeckenden und bedarfsgerechten stationären Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird auf strukturelle und finanzielle Herausforderungen im aktuellen Gesundheitssystem hingewiesen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Stellungnahme weist nachdrücklich darauf hin, dass Personalbedarfsberechnungen aus der Erwachsenenmedizin den pflegerischen Aufwand in der Kinder- und Jugendmedizin nicht adäquat abbilden. Es wird empfohlen, für die Personalplanung in der Pädiatrie spezifische Instrumente wie den Pflegebedarfs- und -maßnahmenscore heranzuziehen, um eine Unterversorgung zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut DGKJ-Stellungnahme ist die Begrenzung auf 400.000 Euro pro Jahr nicht ausreichend, um nicht-kostendeckende pädiatrische Abteilungen in der Fläche zu erhalten. Das aktuelle Abrechnungssystem benachteiligt die Kinder- und Jugendmedizin systematisch.

Aktuell werden Transitionsprogramme häufig über Selektivverträge realisiert. Die Fachgesellschaft spricht sich dafür aus, diese Programme als reguläre Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu etablieren.

Es wird die Anwendung des Pflegebedarfs- und -maßnahmenscores empfohlen, der speziell für die Kinder- und Jugendmedizin entwickelt wurde. Instrumente aus dem Erwachsenenbereich werden als ungeeignet bewertet.

Die Stellungnahme warnt davor, dass durch die generalistische Pflegeausbildung spezialisierte Ausbildungsplätze in der Kinderkrankenpflege abgebaut werden. Dies könnte den Mangel an qualifiziertem Personal auf Kinderstationen drastisch verschärfen.

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Quelle: DGKJ: Zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege (DGKJ, 2008). Originaldokument ansehen

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