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AV-Klappeninsuffizienz: Therapie-Kriterien & Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Mitral- und Trikuspidalklappeninsuffizienz gehören zu den häufigsten Herzklappenerkrankungen. Bei der Mitralklappeninsuffizienz (MI) wird zwischen einer primären Form mit anatomischem Defekt und einer sekundären Form unterschieden, die meist durch eine veränderte Geometrie des linken Ventrikels entsteht.

Da eine chirurgische Therapie für viele betagte und multimorbide Patienten mit einem zu hohen operativen Risiko einhergeht, hat die interventionelle kathetergestützte Therapie stark an Bedeutung gewonnen. Die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) definiert hierfür Indikationen und strukturelle Voraussetzungen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass bei der sekundären Mitralklappeninsuffizienz vor einer interventionellen Therapie die medikamentöse Herzinsuffizienztherapie maximal ausgeschöpft sein muss. Zudem wird hervorgehoben, dass die Indikationsstellung für kathetergestützte Verfahren zwingend interdisziplinär im Heart-Team aus Kardiologen und Herzchirurgen erfolgen soll.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie gelten eine zentrale Pathologie im mittleren Segelsegment (A2/P2) und fehlende Verkalkungen der Segel als günstige Morphologie. Zudem wird ein langes mobiles posteriores Segel (> 10 mm) sowie eine normale Segeldicke als vorteilhaft beschrieben.

Die Leitlinie fordert für die Zertifizierung mindestens 30 direkte kathetergestützte Verfahren an der Mitralklappe pro Jahr für das Zentrum. Die beteiligten interventionellen Kardiologen müssen jeweils mindestens 15 Eingriffe pro Jahr durchführen.

Die chirurgische Therapie bleibt das Mittel der Wahl. Eine kathetergestützte Edge-to-edge-Therapie wird gemäß Leitlinie nur bei Patienten empfohlen, die durch das Heart-Team als inoperabel eingestuft werden oder ein zu hohes Operationsrisiko aufweisen.

Die Leitlinie beschreibt, dass auch für die isolierte Trikuspidalklappeninsuffizienz zunehmend kathetergestützte Verfahren (wie Edge-to-edge oder Anuloplastie) zur Verfügung stehen. Diese zeigen in ersten Studien vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich der Symptomverbesserung und Sicherheit.

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Quelle: Interventionelle Therapie von AV-Klappenerkrankungen – Kriterien für die Zertifizierung von Mitralklappenzentren Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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