AkdÄ2023

Furosemid-hameln: Rote-Hand-Brief zu sichtbaren Partikeln

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf der Drug Safety Mail 2023-60 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) zu einem aktuellen Rote-Hand-Brief vom Dezember 2023.

Furosemid ist ein Schleifendiuretikum, das in der klinischen Praxis häufig zur intravenösen oder intramuskulären Behandlung eingesetzt wird.

In einigen Chargen des Präparats Furosemid-hameln 10 mg/ml Injektionslösung wurden vereinzelt sichtbare Partikel identifiziert. Dies veranlasste den Hersteller in Abstimmung mit den Behörden zur Herausgabe einer dringenden Sicherheitswarnung für das medizinische Personal.

Empfehlungen

Die AkdÄ formuliert in der Sicherheitswarnung folgende zentrale Handlungsanweisungen für den Umgang mit dem Präparat:

Sichtprüfung vor Anwendung

  • Es wird dringend empfohlen, die Ampullen von Furosemid-hameln 10 mg/ml vor dem Gebrauch auf Partikelfreiheit zu überprüfen.

  • Die Injektionslösung darf laut Rote-Hand-Brief nur verwendet werden, wenn sie vollständig frei von sichtbaren Partikeln ist.

  • Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass das Gefäß (die Ampulle) intakt sein muss.

Umgang mit betroffenen Chargen

  • Die spezifischen Chargennummern, die von der Verunreinigung betroffen sind, können dem Originaldokument des Rote-Hand-Briefs entnommen werden.

  • Es wird empfohlen, bei Feststellung von Partikeln oder anderen Qualitätsmängeln eine entsprechende Meldung über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) an die AkdÄ vorzunehmen.

Kontraindikationen

Die Anwendung von Furosemid-hameln 10 mg/ml ist laut Sicherheitswarnung kontraindiziert, wenn bei der Sichtprüfung sichtbare Partikel in der Lösung festgestellt werden oder das Behältnis beschädigt ist.

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💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Aspekt im klinischen Alltag ist die konsequente Sichtprüfung von Injektionslösungen unmittelbar vor der Applikation. Die AkdÄ warnt indirekt davor, Furosemid-hameln 10 mg/ml ungeprüft aufzuziehen, da die versehentliche intravenöse Injektion von Partikeln schwerwiegende vaskuläre Komplikationen verursachen kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ wurden in einigen Chargen von Furosemid-hameln 10 mg/ml Injektionslösung vereinzelt sichtbare Partikel identifiziert. Dies führte zur Veröffentlichung einer entsprechenden Sicherheitswarnung.

Es wird empfohlen, jede Ampulle vor dem Gebrauch zwingend auf Partikelfreiheit zu überprüfen. Die Lösung darf nur verwendet werden, wenn keine Partikel sichtbar sind und die Ampulle intakt ist.

Die genauen Bezeichnungen der betroffenen Chargen sind dem vollständigen Rote-Hand-Brief vom 11.12.2023 zu entnehmen.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Furosemid-hameln 10 mg/ml: sichtbare Partikel (AkdÄ, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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