Accupaque & Visipaque: Rote-Hand-Brief Partikelrisiko
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf einem Rote-Hand-Brief des BfArM aus dem Jahr 2026. Accupaque (Wirkstoff: Iohexol) und Visipaque (Wirkstoff: Iodixanol) sind häufig eingesetzte jodhaltige Kontrastmittel für die radiologische Bildgebung.
Die Herstellerfirma GE Healthcare Buchler GmbH & Co. KG informiert in dem Schreiben über einen möglichen Qualitätsmangel. Es besteht das Risiko, dass in bestimmten Chargen der beiden Injektionslösungen Partikel auftreten.
Das Problem betrifft laut der Mitteilung spezifisch solche Chargen, die in Polypropylenflaschen abgefüllt wurden.
Empfehlungen
Der Rote-Hand-Brief formuliert folgende zentrale Sicherheitshinweise für die klinische Anwendung:
Visuelle Kontrolle vor Anwendung
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Es wird dringend darauf hingewiesen, die Injektionslösungen vor der Verabreichung visuell zu prüfen.
-
Gemäß der jeweiligen Fachinformation dürfen ausschließlich klare und partikelfreie Lösungen angewendet werden.
-
Flaschen, die Trübungen oder sichtbare Partikel aufweisen, sind von der Anwendung zwingend auszuschließen.
Kontraindikationen
Laut Rote-Hand-Brief ist die Anwendung von Accupaque und Visipaque untersagt, wenn die Injektionslösung nicht klar ist oder sichtbare Partikel enthält.
💡Praxis-Tipp
Ein zentraler Hinweis des Rote-Hand-Briefs ist die strikte Einhaltung der visuellen Sichtprüfung vor jeder Kontrastmittelgabe. Es wird empfohlen, insbesondere bei Chargen in Polypropylenflaschen genau auf mögliche Partikel zu achten und betroffene Flaschen konsequent von der Anwendung auszuschließen.
Häufig gestellte Fragen
Der Rote-Hand-Brief bezieht sich auf bestimmte Chargen der Injektionslösungen Accupaque (Wirkstoff: Iohexol) und Visipaque (Wirkstoff: Iodixanol).
Laut Herstellerangaben besteht das mögliche Risiko, dass sich in den betroffenen Polypropylenflaschen Partikel in der Lösung befinden.
Es wird eine genaue visuelle Überprüfung der Lösung empfohlen. Gemäß der Fachinformation dürfen nur klare und vollständig partikelfreie Lösungen verabreicht werden.
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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Accupaque Injektionslösung und Visipaque Injektionslösung: Risiko von Partikeln (BfArM, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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