Vaxneuvance: Rote-Hand-Brief zu Spritzenbruch-Risiko
Hintergrund
Der Rote-Hand-Brief der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2023 informiert über ein Sicherheitsrisiko bei der Anwendung von Vaxneuvance. Bei dem Präparat handelt es sich um einen 15-valenten Pneumokokken-Polysaccharid-Konjugatimpfstoff.
Der Impfstoff ist unter anderem für die aktive Immunisierung zur Prävention von invasiven Erkrankungen, Pneumonien und akuter Otitis media durch Streptococcus pneumoniae indiziert.
Laut der Sicherheitswarnung wurden bei der Injektionssuspension in der Fertigspritze Brüche an der Fingerauflage und/oder der Spitze der Glasspritze gemeldet. Diese Defekte können zu Schnittwunden oder Nadelstichverletzungen beim medizinischen Personal führen.
💡Praxis-Tipp
Es wird dringend geraten, beim Abnehmen der Verschlusskappe und beim Aufsetzen der Nadel keine übermäßige Kraft auf die Glasspitze der Vaxneuvance-Fertigspritze auszuüben. Da potenziell alle aktuell im Markt befindlichen Chargen betroffen sein können, ist eine routinemäßige Sichtprüfung vor jeder Injektion essenziell, um Schnitt- und Nadelstichverletzungen zu vermeiden.
Häufig gestellte Fragen
Der Rote-Hand-Brief warnt vor möglichen Brüchen an der Fingerauflage oder der Spitze der Glasspritze. Diese Defekte können zu Schnittwunden oder Nadelstichverletzungen beim Anwender führen.
Laut der Sicherheitsinformation können potenziell alle aktuell auf dem Markt befindlichen Vaxneuvance-Spritzen von diesem Defekt betroffen sein. Für zukünftige Chargen wurden bereits prozessverbessernde Maßnahmen ergriffen.
Es wird empfohlen, die Dosis sofort zu verwerfen, sobald ein Bruch bemerkt oder auch nur vermutet wird. Eine Verabreichung des Impfstoffs darf in diesem Fall nicht erfolgen.
Die Brüche wurden vor der Anwendung, während der Verabreichung sowie nach der Anwendung bemerkt. Besonders kritisch sind das Abnehmen der Verschlusskappe und das Aufsetzen der Nadel.
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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Vaxneuvance® (Pneumokokken-Polysaccharid-Konjugatimpfstoff (15 valent, adsorbiert)) Injektionssuspension in einer (AkdÄ, 2023). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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