Vaxneuvance: Rote-Hand-Brief zu Spritzenbruch (PEI)
Hintergrund
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat im September 2023 einen Rote-Hand-Brief zum Arzneimittel Vaxneuvance veröffentlicht. Bei diesem Präparat handelt es sich um einen 15-valenten Pneumokokken-Polysaccharid-Konjugatimpfstoff.
Der Impfstoff liegt als Injektionssuspension in einer Fertigspritze vor und wird zur aktiven Immunisierung gegen Pneumokokken-Erkrankungen eingesetzt.
Diese Zusammenfassung basiert auf den veröffentlichten Kerninformationen der Sicherheitswarnung, da der vollständige Text des Rote-Hand-Briefs in der Quelle nicht abgebildet ist.
Empfehlungen
Sicherheitsrisiko
Laut dem Rote-Hand-Brief des PEI besteht bei der Anwendung von Vaxneuvance ein mechanisches Sicherheitsrisiko. Es wird explizit über die Möglichkeit eines Bruchs der Fertigspritze informiert.
Handhabung in der Praxis
Aus der Warnung vor einem möglichen Spritzenbruch leitet sich die Notwendigkeit einer erhöhten Aufmerksamkeit bei der Vorbereitung und Durchführung der Injektion ab. Es wird allgemein empfohlen, bei der Anwendung von Fertigspritzen mit bekannten mechanischen Risiken folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:
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Visuelle Inspektion der Spritze vor der Anwendung auf feine Risse oder Beschädigungen
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Vorsichtige Handhabung während der Injektion zur Vermeidung von übermäßigem Druck auf den Spritzenkörper
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Sofortiges Verwerfen der Spritze, falls ein Defekt oder Bruch festgestellt wird
💡Praxis-Tipp
Aufgrund des Rote-Hand-Briefs wird bei der Verabreichung von Vaxneuvance zu besonderer Vorsicht geraten, da die Fertigspritzen brechen können. Es empfiehlt sich, das impfende medizinische Personal über dieses mechanische Risiko zu instruieren, um Schnittverletzungen oder einen Verlust des Impfstoffs während der Applikation zu vermeiden.
Häufig gestellte Fragen
Das Paul-Ehrlich-Institut informierte in diesem Rote-Hand-Brief über das Risiko, dass die Fertigspritzen des Impfstoffs Vaxneuvance bei der Handhabung brechen können.
Vaxneuvance ist ein 15-valenter Pneumokokken-Polysaccharid-Konjugatimpfstoff. Er wird als Injektionssuspension in einer vorgefüllten Fertigspritze geliefert.
Beschädigte oder gebrochene Spritzen dürfen nicht verwendet werden. Es wird empfohlen, diese fachgerecht zu entsorgen und bei Bedarf eine neue, intakte Spritze für die Immunisierung zu verwenden.
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Quelle: Rote-Hand-Brief: Vaxneuvance (Pneumokokken-Polysaccharid-Konjugatimpfstoff (15-valent, adsorbiert)) (PEI, 2023). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.