Pegasys Fälschung Charge B1299B03: Rote-Hand-Brief BfArM
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf einem kurzen Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2013. Das Dokument informiert über das Auftreten von gefälschten Arzneimitteln auf dem deutschen Markt.
Pegasys (pegyliertes Interferon alfa-2a) ist ein immunmodulatorisches und antivirales Medikament, das unter anderem in der Therapie der chronischen Hepatitis B und C eingesetzt wird. Es wird üblicherweise als Fertigspritze zur subkutanen Injektion vertrieben.
Die Firma Roche Pharma AG hat in Zusammenarbeit mit den Behörden darauf hingewiesen, dass eine spezifische Charge des Medikaments von Fälschern nachgeahmt wurde. Die Entdeckung der Fälschung erfolgte durch einen deutschen Importeur.
Empfehlungen
Der Rote-Hand-Brief des BfArM formuliert folgende Kerninformationen zur Arzneimittelsicherheit:
Betroffenes Präparat
Laut der Meldung betrifft die Fälschung folgendes Produkt:
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Pegasys 180 Mikrogramm/0,5 ml (pegyliertes Interferon alfa-2a)
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Darreichungsform: Fertigspritzen
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Betroffene Charge: B1299B03
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Verfallsdatum (EXP): 07 2015
Entdeckung und Verbreitung
Das gefälschte Produkt wurde in Deutschland von einem Importeur entdeckt und umgehend einbehalten. Der Importeur konnte das Präparat erfolgreich als Fälschung identifizieren.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war laut BfArM nicht bekannt, über welche genauen Vertriebswege das gefälschte Produkt in den Handel gelangt ist. Es blieb unklar, wo das Präparat möglicherweise noch vertrieben wurde.
💡Praxis-Tipp
Bei der Anwendung von Pegasys-Fertigspritzen wird empfohlen, auf die Chargenbezeichnung zu achten, insbesondere auf die betroffene Charge B1299B03. Da laut BfArM-Meldung die genaue Verbreitung der Fälschung unklar ist, wird eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Prüfung der Medikamentenverpackung durch das medizinische Personal als ratsam erachtet.
Häufig gestellte Fragen
Laut dem Rote-Hand-Brief des BfArM ist die Charge B1299B03 mit dem Verfallsdatum 07 2015 von der Fälschung betroffen.
Die Fälschung wurde von einem deutschen Importeur entdeckt. Dieser hat das Produkt als Fälschung identifiziert und umgehend einbehalten.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der BfArM-Meldung war nicht bekannt, wo genau das gefälschte Produkt vertrieben wurde. Die Vertriebswege konnten noch nicht vollständig nachvollzogen werden.
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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Pegasys®-Fertigspritzen (pegyliertes Interferon alfa-2a): Fälschung der Charge B1299B03 (BfArM, 2013). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.