Neuronenspezifische Enolase (NSE): Indikation & Werte
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf einer Kurzinformation von Gesundheit.gv.at. Die Neuronenspezifische Enolase (NSE) ist ein Enzym des Zuckerstoffwechsels, das primär im zentralen und peripheren Nervensystem sowie in neuroendokrinen Zellen vorkommt.
In der klinischen Medizin wird die NSE hauptsächlich als Tumormarker eingesetzt. Neuroendokrine Zellen finden sich in zahlreichen Organen, darunter in der Lunge, im Magen-Darm-Trakt und in der Schilddrüse.
Der Marker dient vor allem der Beurteilung von bösartigen Tumoren des neuroendokrinen Systems. Dazu zählen insbesondere neuroendokrine Karzinome.
💡Praxis-Tipp
Laut Quelle ist die NSE-Bestimmung als primäres Screening-Tool für Malignome obsolet, da der Wert auch bei benignen Erkrankungen wie Pneumonien oder Niereninsuffizienz ansteigen kann. Es wird betont, dass Tumormarker erst nach histologischem oder zytologischem Malignomnachweis zur Verlaufskontrolle bestimmt werden sollten.
Häufig gestellte Fragen
Laut Quelle kann der NSE-Wert bei neuroendokrinen Tumoren wie dem kleinzelligen Bronchialkarzinom erhöht sein. Auch gutartige Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Hirnerkrankungen oder Nierenversagen können zu einem Anstieg führen.
Die Quelle gibt als allgemeinen Referenzwert für Männer und Frauen jeden Alters einen Wert von unter 10 µg/L an. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass diese Werte je nach Labor und Testmethode variieren können.
Es wird ausdrücklich davon abgeraten, die NSE als Suchtest für Krebserkrankungen zu verwenden. Die Bestimmung sollte laut Quelle erst nach gesicherter Diagnose zur Verlaufskontrolle und Prognoseabschätzung erfolgen.
Die Quelle nennt als Haupteinsatzgebiete das kleinzellige Bronchialkarzinom und das medulläre Schilddrüsenkarzinom. Zudem wird der Marker bei neuroendokrinen Tumoren des Magen-Darm-Traktes und der Keimdrüsen eingesetzt.
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Quelle: Laborwert: Neuronenspezifische Enolase (NSE) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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