CA 19-9 (Tumormarker): Referenzwerte und Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Gesundheit.gv.at zum Laborwert CA 19-9.

CA 19-9 ist ein Eiweißstoff, der natürlicherweise in den Zellen von Darm, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Eierstöcken und Lunge vorkommt. In der klinischen Medizin wird dieser Wert primär als Tumormarker eingesetzt.

Tumormarker sind meist Proteine, deren Konzentrationsänderungen mit dem Wachstum von Tumoren in Verbindung stehen. Sie zirkulieren im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten und dienen der Beurteilung von Krebserkrankungen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie ist der größte Fehler in der Praxis die Verwendung von CA 19-9 als primäres Screening-Tool für Krebserkrankungen. Es wird betont, dass der Marker aufgrund möglicher Erhöhungen bei gutartigen Entzündungen (wie Pankreatitis oder Hepatitis) ausschließlich zur Verlaufskontrolle und Prognoseabschätzung bei bereits histologisch gesicherten Tumoren eingesetzt werden soll.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie kann der Wert bei Krebserkrankungen wie Bauchspeicheldrüsen-, Gallenwegs- oder Magenkrebs ansteigen. Ebenso wird darauf hingewiesen, dass gutartige Erkrankungen wie Hepatitis, Leberzirrhose oder Gallensteine zu erhöhten Werten führen können.

Die Leitlinie rät ausdrücklich davon ab, CA 19-9 als Suchtest oder zur Vorsorge einzusetzen. Die Bestimmung wird erst nach der histologischen Sicherung eines Tumors zur Verlaufskontrolle empfohlen.

Gemäß der Quelle liegt der Referenzwert für Männer und Frauen jeden Alters bei unter 37 kU/L. Es wird jedoch betont, dass laborabhängige Schwankungen existieren und die Interpretation ärztlich erfolgen muss.

Die Leitlinie beschreibt einen dreistufigen Prozess, der mit der klinischen Indikationsstellung beginnt. Darauf folgt der mikroskopische Nachweis von Krebszellen, bevor im dritten Schritt die Bestimmung von Tumormarkern erfolgt.

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Quelle: Laborwert: CA 19-9 (C199) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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