Carcinoembryonales Antigen (CEA): Indikation & Werte

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Carcinoembryonale Antigen (CEA) ist ein Eiweißstoff, der physiologischerweise in Darm, Leber, Bauchspeicheldrüse und Brustdrüse gebildet wird. In der klinischen Medizin wird dieser Laborwert primär als Tumormarker im Blut herangezogen.

Tumormarker sind meist Proteine mit Kohlenhydrat- oder Lipidanteilen, deren Konzentrationsänderungen mit dem Wachstum von Tumoren korrelieren. Die Bestimmung erlaubt Rückschlüsse auf den Verlauf und die Prognose einer Krebserkrankung.

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Gesundheit.gv.at.

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💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie warnt ausdrücklich davor, den CEA-Wert als primären Suchtest für Tumorerkrankungen einzusetzen, da er auch bei gutartigen Entzündungen (wie Pankreatitis oder Divertikulitis) sowie bei Raucherinnen und Rauchern erhöht sein kann. Es wird betont, dass die Bestimmung von Tumormarkern erst nach dem histologischen oder zytologischen Nachweis eines Malignoms erfolgen soll.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie weisen Raucherinnen und Raucher oft erhöhte CEA-Werte im Blut auf. Dies stellt primär keinen Hinweis auf eine Erkrankung dar.

Die Leitlinie rät vom Einsatz des CEA-Wertes als Suchtest oder zur Krebsvorsorge ab. Der Marker kann auch bei diversen gutartigen Erkrankungen ansteigen und ist daher für ein Screening nicht spezifisch genug.

Gemäß der Leitlinie kann CEA bei Tumoren des Magen-Darm-Traktes, Brustkrebs, Lebertumoren und Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöht sein. Der Wert wird hier vor allem zur Verlaufskontrolle genutzt.

Es wird beschrieben, dass Entzündungen wie Divertikulitis, Pankreatitis, Hepatitis oder eine Lungenentzündung (Pneumonie) zu erhöhten CEA-Werten führen können.

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Quelle: Laborwert: Carcinoembryonales Antigen (CEA) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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