CA 15-3 Tumormarker: Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Österreich (Gesundheit.gv.at). CA 15-3 (C153) ist ein Eiweißstoff (Glykoprotein), der in den Schleimhautzellen zahlreicher Gewebe gebildet wird.

In der Medizin wird dieser Laborwert primär als Tumormarker eingesetzt. Der klinische Fokus liegt dabei auf Tumoren der Brustdrüse (Mammakarzinom).

Tumormarker sind Makromoleküle, die im Blut, in Körperflüssigkeiten oder auf Zelloberflächen vorkommen. Konzentrationsänderungen dieser Proteine stehen oft mit dem Entstehen und Wachstum von Tumoren in Verbindung.

Empfehlungen

Indikation und Einsatzgebiet

Laut Quelle wird die Bestimmung von CA 15-3 nach der Diagnose eines Tumors empfohlen. Die Messwerte dienen der Beurteilung des bisherigen Erkrankungsverlaufs, der Prognose und des Therapieerfolges.

Es wird ausdrücklich davor gewarnt, den Laborwert als Suchtest oder zur Vorsorge einzusetzen. Der Marker kann auch bei diversen gutartigen Erkrankungen erhöht sein.

Ursachen für erhöhte Werte

Neben dem Mammakarzinom nennt der Text weitere maligne Ursachen für einen Anstieg:

  • Tumore des Gastrointestinaltraktes (Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber)

  • Ovarialkarzinom

  • Lungenkarzinom

Zudem wird auf gutartige Ursachen hingewiesen, die zu einer Erhöhung führen können:

  • Lebererkrankungen (wie Hepatitis)

  • Lungenerkrankungen (wie Bronchitis oder Lungenentzündung)

  • Nierenerkrankungen

  • Gutartige Erkrankungen der Brustdrüse

Diagnostischer Stufenplan

In der Tumordiagnostik wird die strikte Einhaltung eines dreistufigen Vorgehens empfohlen:

  • Stufe 1: Indikationsstellung (z.B. Abklärung einer Verschattung im Röntgen oder eines Knotens)

  • Stufe 2: Mikroskopischer Nachweis von Krebszellen (Zytologie) oder Krebsgewebe (Histologie)

  • Stufe 3: Bestimmung der Tumormarker im Blut oder Gewebe

Referenzwerte

Die Quelle gibt folgende einheitliche Referenzwerte an. Es wird betont, dass diese Werte stets im klinischen Gesamtbild und in Abhängigkeit der Labormethode interpretiert werden müssen.

PatientengruppeAlterReferenzwertEinheit
Männerbis 18 Jahre< 40kU/L
Männerüber 18 Jahre< 40kU/L
Frauenbis 18 Jahre< 40kU/L
Frauenüber 18 Jahre< 40kU/L
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💡Praxis-Tipp

Ein häufiger Fehler im klinischen Alltag ist die Nutzung von CA 15-3 als Screening-Parameter. Der Text betont, dass der Marker aufgrund möglicher Erhöhungen bei benignen Erkrankungen (wie Hepatitis oder Bronchitis) nicht als Suchtest geeignet ist. Der größte Stellenwert liegt stattdessen in der Verlaufskontrolle eines bereits histologisch gesicherten Mammakarzinoms.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle kann der Wert bei malignen Erkrankungen wie Brustkrebs, Ovarialkarzinom oder Tumoren des Gastrointestinaltraktes ansteigen. Auch gutartige Erkrankungen der Leber, Lunge oder Nieren können zu einer Erhöhung führen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Tumormarker in der Regel nicht als Suchtest oder zur Vorsorge geeignet sind. Die Bestimmung sollte erst nach histologischer Sicherung eines Tumors erfolgen.

Der Text gibt für alle Altersgruppen und Geschlechter einen Referenzwert von unter 40 kU/L an. Es wird jedoch betont, dass laborabhängige Schwankungen möglich sind und die Interpretation ärztlich erfolgen muss.

Es wird ein dreistufiger Plan empfohlen. Auf die klinische Indikationsstellung folgt der mikroskopische Gewebenachweis, bevor im dritten Schritt die Tumormarker bestimmt werden.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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