Clostridium-difficile-Schnelltest: Indikation & CDAD

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Clostridium difficile ist ein grampositives, anaerobes und sporenbildendes Stäbchenbakterium. Es gilt als häufigster Erreger der sogenannten Antibiotika-assoziierten Kolitis und ist eine der häufigsten Ursachen für nosokomiale Infektionen (Krankenhausinfektionen).

Die Bakterien können sich im Dickdarm vermehren, wenn die natürliche Darmflora durch eine Antibiotikatherapie gestört wird. Besonders häufig tritt diese Komplikation nach der Gabe von Cephalosporinen oder Fluorchinolonen auf.

Die schädigende Wirkung auf den Darm entsteht durch die Freisetzung spezifischer Giftstoffe. Toxin A (Enterotoxin) führt zu einem massiven Flüssigkeitsverlust über den Darm, während Toxin B (Zytotoxin) die Zellen der Dickdarmschleimhaut direkt schädigt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein negativer Clostridium-difficile-Schnelltest schließt eine Infektion nicht sicher aus, da die Erregermenge unter der Nachweisgrenze liegen kann. Bei anhaltendem klinischem Verdacht auf eine Antibiotika-assoziierte Kolitis wird die ergänzende Diagnostik mittels PCR oder Bakterienkultur beschrieben.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle kommt es besonders häufig bei einer Behandlung mit Cephalosporinen oder Fluorchinolonen zu dieser Komplikation. Prinzipiell kann jedoch jedes Antibiotikum eine solche infektiöse Durchfallerkrankung auslösen.

Im Vordergrund stehen meist wässrige bis breiige, nicht blutige Durchfälle mit typischerweise fauligem Geruch. Begleitend werden oft Fieber, Übelkeit, Erbrechen und kolikartige Bauchschmerzen beschrieben.

Die schwerste beschriebene Komplikation ist die pseudomembranöse Kolitis. Diese kann zu einem Darmverschluss (Ileus) oder einem lebensbedrohlichen toxischen Megakolon führen.

Die Quelle beschreibt zunächst das Beenden der auslösenden Antibiotikatherapie. Zur gezielten Bekämpfung der Bakterien wird die orale Gabe von Metronidazol oder Vancomycin über zehn bis vierzehn Tage angeführt.

Ein positives Ergebnis liefert einen starken Hinweis auf eine Infektion mit Clostridium difficile. Für den definitiven Beweis der Infektion wird jedoch eine PCR oder eine Bakterienkultur herangezogen.

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Quelle: Laborwert: Clostridium-difficile-Schnelltest/Stuhl (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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