Helicobacter-pylori-Stuhltest: Diagnostik & Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Leitlinie von Gesundheit.gv.at behandelt den laborchemischen Nachweis von Helicobacter pylori mittels Stuhlantigentest. Helicobacter pylori ist ein gramnegatives Stäbchenbakterium, das die Magenschleimhaut besiedelt.

Eine Infektion mit diesem Erreger wird mit verschiedenen Erkrankungen des oberen Verdauungstraktes in Verbindung gebracht. Dazu zählen die chronische Gastritis (Typ B), Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre sowie Magenkarzinome und MALT-Lymphome.

Der Helicobacter-pylori-Schnelltest im Stuhl weist spezifische bakterielle Eiweißstoffe (Antigene) nach. Er stellt eine häufig genutzte Alternative zu aufwändigeren Verfahren wie dem C-13-Harnstoff-Atemtest dar.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein negativer Helicobacter-pylori-Stuhltest schließt eine Infektion nicht sicher aus, da die Bakterienlast unter der Nachweisgrenze des Testsystems liegen kann. Die Leitlinie betont, dass das Testergebnis stets im klinischen Gesamtbild und in Zusammenschau mit den Symptomen interpretiert werden muss.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie weist der Test eine gute diagnostische Genauigkeit auf. Die Sensitivität liegt bei 93,3 Prozent und die Spezifität bei 93,9 Prozent.

Ein negatives Ergebnis spricht gegen eine aktuelle Infektion, schließt diese aber nicht zu 100 Prozent aus. Die Leitlinie weist darauf hin, dass die Bakterienmenge zu gering für einen Nachweis sein könnte.

Die Leitlinie beschreibt eine einwöchige Eradikationstherapie als Standard. Diese Tripel-Therapie besteht aus einem Protonenpumpenhemmer sowie den Antibiotika Clarithromycin und Amoxicillin.

Eine unbehandelte Infektion kann zu chronischer Gastritis (Typ B) sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren führen. Zudem wird der Erreger laut Leitlinie mit Magenkarzinomen und MALT-Lymphomen assoziiert.

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Quelle: Laborwert: Helicobacter-pylori-Antigen/Stuhl (HPAGT) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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