Alpha-Fetoprotein (AFP): Diagnostik und Referenzwerte

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Alpha-Fetoprotein (AFP) ist ein Eiweißstoff, der physiologischerweise in der Leber des ungeborenen Kindes (Fetus) gebildet wird. Aus diesem Grund ist der Wert im Blut der Mutter während einer Schwangerschaft natürlicherweise erhöht.

In der Medizin wird AFP primär als Tumormarker eingesetzt. Laut der Leitlinie von Gesundheit.gv.at spielt der Laborwert eine zentrale Rolle bei der Beurteilung bestimmter onkologischer und hepatologischer Erkrankungen.

Zudem wird der Marker in der Pränataldiagnostik genutzt, um mögliche kindliche Missbildungen oder Entwicklungsstörungen im Verlauf der Schwangerschaft abzuklären.

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💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie hebt hervor, dass Tumormarker wie AFP niemals isoliert zur Primärdiagnostik einer Krebserkrankung herangezogen werden sollen. Es wird betont, dass der größte klinische Stellenwert des Markers in der Verlaufskontrolle und der Beurteilung des Therapieerfolges bei bereits histologisch gesicherten Tumoren liegt.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie kann AFP bei bösartigen Tumoren (Leber- oder embryonale Tumoren), aber auch bei gutartigen Lebererkrankungen wie Hepatitis oder Zirrhose erhöht sein. Zudem steigen die Werte natürlicherweise in der Schwangerschaft an.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass AFP als Suchtest für eine Tumorerkrankung ungeeignet ist. Die Bestimmung sollte erst nach einem histologischen oder zytologischen Tumornachweis erfolgen.

Die Leitlinie beschreibt, dass stark erhöhte Werte auf Mehrlingsschwangerschaften oder Neuralrohrdefekte hindeuten können. Erniedrigte Werte werden hingegen mit einem kindlichen Down-Syndrom in Verbindung gebracht.

Gemäß den angegebenen Referenzwerten liegt der normale AFP-Spiegel bei nicht-schwangeren Frauen und Männern unter 10 µg/L. In der Schwangerschaft werden Werte bis zu 420 µg/L als normal eingestuft.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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