Osteoporose DMP: Diagnostik, Therapie und Verlauf

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht V14-03 aus dem Jahr 2016 fasst die Ergebnisse einer systematischen Leitlinienrecherche zur Osteoporose zusammen. Ziel war es, relevante Empfehlungen für ein strukturiertes Disease-Management-Programm (DMP) in Deutschland zu extrahieren.

Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und eine mikroarchitektonische Verschlechterung des Knochengewebes charakterisiert ist. Dies führt zu einer erhöhten Knochenfragilität und einer Neigung zu Frakturen.

Die Synopse basiert auf 13 internationalen, evidenzbasierten Leitlinien. Es wurden Empfehlungen zu Diagnostik, Therapieplanung, medikamentösen und nichtmedikamentösen Maßnahmen sowie zur Verlaufskontrolle identifiziert.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein ausbleibender Anstieg der Knochendichte unter einer antiresorptiven Therapie ist laut Leitliniensynopse kein zwingender Beweis für ein Therapieversagen. Zudem wird vor Beginn einer Therapie mit Bisphosphonaten eine zahnärztliche Untersuchung zur Prävention von Kiefernekrosen empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinien empfehlen eine DXA-Messung als Standardverfahren nach vorheriger Risikostratifizierung. Bei Patienten über 50 Jahren mit einer Fragilitätsfraktur wird die Messung zur Überprüfung der Therapieindikation angeraten.

Als Erstlinientherapie werden Bisphosphonate (Alendronat, Risedronat, Zoledronat) oder Denosumab empfohlen. Bei postmenopausalen Frauen können auch selektive Östrogenrezeptormodulatoren eingesetzt werden.

Es wird die Gabe von Bisphosphonaten empfohlen. Bei Patienten mit hohem Frakturrisiko ist diese Therapie unabhängig von der Tagesdosis und Dauer der Glukokortikoide indiziert.

Teriparatid wird bei Patienten mit einem sehr hohen Frakturrisiko empfohlen. Es ist auch indiziert, wenn es unter einer Behandlung mit Bisphosphonaten zu einem Therapieversagen kommt.

Die Dauer der Therapie sollte in Abhängigkeit von Nutzen, Risiken und dem Frakturrisiko individuell bewertet werden. Bei milderer Osteoporose kann nach 4 bis 5 Jahren eine Therapiepause in Erwägung gezogen werden.

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Quelle: IQWiG V14-03: Systematische Leitlinienrecherche und -bewertung sowie Extraktion relevanter Empfehlungen für ein DMP Osteoporose (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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