IQWiG2009Pneumologie

Asthma bronchiale bei Kleinkindern: Diagnostik-Methoden

Diese Leitlinie stammt aus 2009 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2009)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Bewertung der Asthma-Diagnostik. Im Fokus standen Kinder im Alter von 2 bis unter 5 Jahren mit bronchialer Obstruktion.

Ziel des Berichtes war es, die diagnostische Genauigkeit und den patientenrelevanten Nutzen etablierter Verfahren zu prüfen. Dabei wurden Methoden untersucht, die in deutschen Leitlinien oder dem Disease-Management-Programm (DMP) empfohlen werden.

Zur Bewertung wurden sowohl apparative Lungenfunktionsprüfungen als auch klinische Indizes und Scores herangezogen. Aufgrund fehlender direkter Evidenz wurde zudem versucht, den Nutzen über die Methode der "Linked evidence" abzuleiten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht betont, dass bei Kindern zwischen 2 und 5 Jahren kein einzelnes diagnostisches Instrument zur sicheren Asthma-Diagnose existiert. Es wird darauf hingewiesen, dass apparative Lungenfunktionstests in dieser Altersgruppe oft an der fehlenden Kooperation scheitern. Zudem reicht die Vorhersagekraft klinischer Scores laut Datenlage nicht für eine sichere Diagnosestellung aus.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht existiert derzeit kein etablierter und validierter Goldstandard zur Diagnose eines Asthma bronchiale bei Kindern unter 5 Jahren. Die verfügbaren Referenzverfahren in Studien sind sehr heterogen.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass für die Einschreibung in ein Disease-Management-Programm (DMP) kein Untersuchungsverfahren als hinreichend sicher empfohlen werden kann. Die Evidenzgrundlage für etablierte Methoden ist zu gering.

Die untersuchten klinischen Indizes und Scores weisen laut IQWiG eine unzureichende Vorhersagefähigkeit auf. Die prädiktiven Werte reichen nicht aus, um die Diagnose Asthma bronchiale in dieser Altersgruppe sicher zu stellen.

Der Bericht gibt zu bedenken, dass apparative Lungenfunktionsprüfungen eine Kooperation des Kindes voraussetzen, die in diesem Alter oft nicht geleistet werden kann. Zudem erschwert der Bedarf an spezieller Ausrüstung einen flächendeckenden Einsatz.

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Quelle: IQWiG V06-02C: Wissenschaftliche Bewertung verschiedener Untersuchungsmethoden zur Diagnosestellung "Asthma bronchiale" bei Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren (IQWiG, 2009). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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