IQWiG2025Kardiologie

Aortenaneurysma: OP-Indikation und Therapievergleich

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG Rapid Report (2025) stellt Entscheidungshilfen für Eingriffe an Aortenaneurysmen zur Verfügung. Ziel ist die Unterstützung der gemeinsamen Entscheidungsfindung (Shared Decision-Making) zwischen ärztlichem Personal und Betroffenen.

Ein großes Aneurysma der Bauchschlagader (Bauchaorta) wird bei Männern ab einem Durchmesser von über 5,5 cm und bei Frauen ab über 5 cm definiert. An der Brustschlagader (Brustaorta) gilt ein Durchmesser von über 5,5 cm als groß.

Diese Ausweitungen verursachen oft keine Beschwerden, bergen jedoch das Risiko eines lebensbedrohlichen Risses. Die Entscheidungshilfen vergleichen operative Verfahren mit dem abwartenden Beobachten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass der endovaskuläre Eingriff beim Bauchaortenaneurysma zwar eine geringere 30-Tage-Mortalität aufweist, langfristig jedoch keine besseren Überlebenschancen als die offene Operation bietet. Zudem ist bei der endovaskulären Versorgung mit einer deutlich höheren Rate an notwendigen Folgeeingriffen zu rechnen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht wird ein Bauchaortenaneurysma bei Männern ab einem Durchmesser von über 5,5 cm und bei Frauen ab über 5 cm als groß eingestuft. Ab dieser Größe wird eine Abwägung bezüglich eines operativen Eingriffs empfohlen.

Ein großes Bauchaortenaneurysma reißt bei etwa 3 bis 6 von 100 Männern innerhalb eines Jahres. Bei einem 6 cm großen Brustaortenaneurysma liegt das Risiko für einen Riss bei etwa 10 von 100 Personen pro Jahr.

Der endovaskuläre Eingriff ist schonender, erfordert einen kürzeren Krankenhausaufenthalt und hat eine geringere kurzfristige Sterblichkeit. Allerdings sind lebenslange Kontrollen nötig und Folgeeingriffe treten häufiger auf.

Der Bericht nennt als schwere Komplikationen Schlaganfälle, Herzinfarkte sowie schwere Darm- oder Nierenerkrankungen. Sehr selten kann es infolge des Eingriffs zu einer Lähmung der Beine kommen.

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Quelle: IQWiG P23-02: Erstellung einer Entscheidungshilfe zu Eingriffen an Aortenaneurysmen (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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