Kardiale MRT bei KHK: Diagnostik und Indikation
Hintergrund
Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet das Potenzial der kardialen Magnetresonanztomografie (MRT) bei der koronaren Herzkrankheit (KHK). Die Bewertung fokussiert sich auf den ambulanten Einsatz als weiterführende Diagnostik.
Die Zielgruppe umfasst erwachsene Patientinnen und Patienten, bei denen nach einer kardiologischen Basisdiagnostik der Verdacht auf eine chronische KHK oder deren Progression besteht. Es wird eine mittlere Vortestwahrscheinlichkeit von 15 bis 85 Prozent vorausgesetzt.
Die kardiale MRT wird als nicht invasives, multiparametrisches Verfahren eingesetzt, das ohne ionisierende Strahlung auskommt. Sie dient der Beurteilung von Morphologie, Funktion, Ischämie (mittels Stress-MRT) und der Gewebecharakterisierung des Herzmuskels.
💡Praxis-Tipp
Der IQWiG-Bericht hebt hervor, dass die kardiale MRT bei Patientinnen und Patienten mit mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit effektiv als Gatekeeper fungieren kann. Es wird betont, dass durch diese nicht invasive Strategie ein relevanter Anteil an rein diagnostischen, invasiven Koronarangiografien vermieden werden kann, ohne dass sich Nachteile bei der kardiovaskulären Sicherheit zeigen.
Häufig gestellte Fragen
Der Bericht bewertet die kardiale MRT für Patientinnen und Patienten mit einer mittleren Vortestwahrscheinlichkeit von 15 bis 85 Prozent. Sie wird im Anschluss an die kardiologische Basisdiagnostik eingesetzt.
Laut den ausgewerteten Studien weist die kardiale MRT eine mindestens vergleichbare diagnostische Güte auf. Die Daten deuten sogar auf eine tendenziell höhere Sensitivität der MRT im Vergleich zur SPECT hin.
Der Bericht erwähnt, dass bei Klaustrophobie neuere, schnelle Untersuchungssequenzen in freier Atmung genutzt werden können. Alternativ ist eine Untersuchung unter Sedierung möglich.
Die Bewertung fokussierte sich auf patientenrelevante Endpunkte wie Gesamtmortalität, kardiovaskuläre Mortalität und nicht tödliche Myokardinfarkte. Zudem wurde die Vermeidung unnötiger invasiver Diagnostik als zentraler Endpunkt betrachtet.
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Quelle: IQWiG E24-02: Kardiale Magnetresonanztomografie bei koronarer Herzkrankheit (IQWiG, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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