IQWiG2025Kardiologie

Phonokardiografie: KHK-Ausschluss bei Brustschmerz

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG evaluiert das Potenzial der Phonokardiografie zum Ausschluss einer koronaren Herzkrankheit (KHK). Das Verfahren soll als Triage-Test bei Personen mit Brustschmerzen eingesetzt werden.

Ziel ist es, durch die Aufzeichnung und Analyse von Koronargeräuschen eine stenosierende KHK hinreichend sicher auszuschließen. Dadurch sollen weiterführende, potenziell belastende Diagnostikverfahren wie die CT-Koronarangiografie oder invasive Herzkatheteruntersuchungen vermieden werden.

Die Bewertung fokussiert sich auf Personen ab 40 Jahren ohne bekannte KHK-Vorgeschichte. Voraussetzung ist eine mittlere Vortestwahrscheinlichkeit zwischen 15 % und 85 % nach Anamnese, körperlicher Untersuchung und Basisdiagnostik.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass die Qualität der Phonokardiografie-Aufzeichnungen stark von Umgebungsgeräuschen und der korrekten Platzierung des Sensors abhängt. Es wird betont, dass in den zugrundeliegenden Studien ein relevanter Anteil der Aufzeichnungen aufgrund von Systemfehlern, Arrhythmien oder Störgeräuschen nicht verwertbar war. Dies schränkt den potenziellen Nutzen der Methode im klinischen Alltag ein, da ein sicherer Ausschluss der KHK nicht in allen Fällen gelingt.

Häufig gestellte Fragen

Der Bericht definiert die Zielgruppe als Personen ab 40 Jahren mit Brustschmerzen und ohne KHK-Vorgeschichte. Voraussetzung ist eine mittlere Vortestwahrscheinlichkeit zwischen 15 % und 85 % nach der Basisdiagnostik.

Die Methode wird im Bericht als potenzieller Triage-Test bewertet, um bei unauffälligem Befund auf weiterführende Diagnostik wie Herzkatheter oder CT zu verzichten. Ein abschließender Beleg für diese Sicherheit steht laut IQWiG jedoch noch aus.

Laut den ausgewerteten Studien ergaben sich keine direkten unerwünschten Ereignisse durch die Anwendung des Geräts. Der Bericht warnt jedoch vor den absehbaren schädlichen Konsequenzen falsch-negativer Testergebnisse, falls eine KHK übersehen wird.

Das IQWiG stuft die aktuelle Ergebnissicherheit als sehr gering ein. Der Auswertungsalgorithmus wurde bisher nur an bekannten Datensätzen optimiert, eine Validierung an einer unabhängigen Stichprobe fehlt laut Bericht.

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Quelle: IQWiG E19-09: Phonokardiografie zum Ausschluss einer koronaren Herzkrankheit (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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