IQWiG2025Kardiologie

Phonokardiografie bei KHK: Diagnostik und Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht E20-05 stellt ein Addendum zur Potenzialbewertung E19-09 dar. Es wird untersucht, ob neue Studien die bisherige Einschätzung zur Phonokardiografie zum Ausschluss einer koronaren Herzkrankheit (KHK) verändern.

Die Methode nutzt die akustische Erfassung von Koronargeräuschen, um bei Personen mit mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit eine stenosierende KHK nicht-invasiv auszuschließen. Ziel ist es, durch die Identifikation unauffälliger Befunde unnötige weiterführende Diagnostik zu vermeiden.

Im Rahmen des Addendums wurde systematisch nach neuen prospektiven diagnostischen Querschnittsstudien oder randomisierten kontrollierten Studien gesucht. Dabei lag der Fokus auf der diagnostischen Güte und patientenrelevanten Endpunkten im Vergleich zum etablierten Referenzstandard.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht verdeutlicht, dass die diagnostische Güte der Phonokardiografie stark vom verwendeten spezifischen Medizinprodukt abhängt. Es wird darauf hingewiesen, dass positive Ergebnisse eines Systems (wie CADScor) nicht pauschal auf andere akustische Detektionssysteme (wie CADence) übertragen werden können.

Häufig gestellte Fragen

Ja, laut IQWiG-Bericht bleibt das Potenzial für die Methode unter Anwendung des Systems CADScor bestehen. Es wurden keine neuen Daten gefunden, die diese ursprüngliche Einschätzung widerlegen.

In der untersuchten TURBULENCE-Studie zeigte das CADence-System eine Sensitivität von 78 %. Dieser Wert reicht laut Bericht nicht aus, um ein Potenzial als Behandlungsalternative zu begründen.

Der Bericht führt dies auf Unterschiede in der Ausgestaltung und Anwendung der Geräte zurück. Dazu gehören abweichende Messpositionen, unterschiedliche Aufzeichnungsdauern und die spezifische Berücksichtigung von Herztönen.

Die Methode zielt auf Personen mit Brustschmerzen und einer mittleren Vortestwahrscheinlichkeit für eine KHK ab. Ziel ist es, durch ein unauffälliges akustisches Ergebnis weitere nicht-invasive oder invasive Diagnostik zu vermeiden.

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Quelle: IQWiG E20-05: Phonokardiografie zum Ausschluss einer koronaren Herzkrankheit (Addendum zum Projekt E19-09) (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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