IQWiG2025Onkologie

Selpercatinib bei RET-mutiertem MTC: Therapie-Nutzen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Zusatznutzen von Selpercatinib bewertet. Der Wirkstoff wird zur Erstlinientherapie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit fortgeschrittenem, RET-mutiertem medullärem Schilddrüsenkarzinom (MTC) eingesetzt.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie legte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Behandlung mit Vandetanib oder Cabozantinib fest. Die Bewertung basiert maßgeblich auf den Daten der offenen, randomisierten Phase-3-Studie LIBRETTO-531.

In dieser Studie wurde Selpercatinib direkt mit der vom Prüfarzt gewählten Vergleichstherapie verglichen. Primärer Endpunkt war das progressionsfreie Überleben, während für die Nutzenbewertung patientenrelevante Endpunkte wie Gesamtüberleben, Morbidität, Lebensqualität und Nebenwirkungen im Fokus standen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut den Anforderungen an eine qualitätsgesicherte Anwendung wird eine engmaschige Überwachung der Leberwerte (ALT und AST) sowie des Blutdrucks und des QTcF-Intervalls empfohlen. Insbesondere in den ersten drei Monaten der Therapie sollten die Leberwerte alle zwei Wochen kontrolliert werden.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG sieht einen Hinweis auf einen erheblichen Zusatznutzen für Selpercatinib in der Erstlinie im Vergleich zu Vandetanib oder Cabozantinib. Dies basiert auf Vorteilen beim Gesamtüberleben, der Lebensqualität und einem geringeren Risiko für schwere Nebenwirkungen.

Die Dosierung erfolgt gewichtsadaptiert. Bei einem Körpergewicht ab 50 kg werden zweimal täglich 160 mg eingenommen, bei unter 50 kg sind es zweimal täglich 120 mg.

Laut Dossierbewertung zeigt Selpercatinib insgesamt ein günstigeres Nebenwirkungsprofil als die Vergleichstherapien, insbesondere bei schweren Ereignissen. Es wird jedoch auf ein erhöhtes Risiko für Mundtrockenheit und erhöhte Leberwerte (ALT) hingewiesen.

Ja, es wird vorausgesetzt, dass das Vorliegen einer RET-Genmutation vor Beginn der Behandlung durch einen validierten Test bestätigt wird.

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Quelle: IQWiG A25-71 : Selpercatinib (RET-mutiertes medulläres Schilddrüsenkarzinom) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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