IQWiG2025Onkologie

Osimertinib + Chemo bei NSCLC: Indikation und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Zusatznutzen von Osimertinib in Kombination mit Pemetrexed und einer platinhaltigen Chemotherapie bewertet. Die Bewertung bezieht sich auf die Erstlinientherapie von Erwachsenen mit fortgeschrittenem nicht kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC).

Voraussetzung für diese Therapie ist, dass die Tumoren aktivierende Mutationen des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) aufweisen. Konkret muss es sich um eine Deletion im Exon 19 oder eine Substitutionsmutation im Exon 21 (L858R) handeln.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie legte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) unter anderem die Monotherapie mit Osimertinib, Gefitinib, Erlotinib oder Afatinib fest. Die Bewertung des IQWiG basiert auf den Daten der randomisierten, offenen Phase-III-Studie FLAURA-2, in der die Kombinationstherapie mit der Osimertinib-Monotherapie verglichen wurde.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht hebt hervor, dass die Kombinationstherapie aus Osimertinib, Pemetrexed und Platin im Vergleich zur Osimertinib-Monotherapie mit einer signifikant höheren Toxizität und häufigeren Therapieabbrüchen einhergeht. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Patientinnen und Patienten unter 65 Jahren ein besonders deutlicher Anstieg von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (SUEs) beobachtet wurde.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG sieht für die Kombination aus Osimertinib, Pemetrexed und platinhaltiger Chemotherapie einen Anhaltspunkt für einen geringeren Nutzen im Vergleich zur Osimertinib-Monotherapie. Grund dafür ist die deutlich höhere Rate an Nebenwirkungen und Therapieabbrüchen.

Die Therapie ist für Erwachsene mit fortgeschrittenem NSCLC in der Erstlinie zugelassen. Voraussetzung ist der Nachweis einer EGFR-Mutation (Exon-19-Deletion oder L858R-Substitutionsmutation im Exon 21).

Osimertinib wird in einer Dosis von 80 mg einmal täglich peroral eingenommen. Die Gabe erfolgt kontinuierlich, während Pemetrexed und die platinhaltige Chemotherapie in 3-wöchigen Zyklen verabreicht werden.

Laut IQWiG-Bericht kommt es unter der Kombinationstherapie signifikant häufiger zu schweren unerwünschten Ereignissen (CTCAE ≥ 3). Dazu zählen unter anderem kardiale Effekte, gastrointestinale Beschwerden und hämatologische Toxizitäten.

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Quelle: IQWiG A24-77: Osimertinib (NSCLC, Kombination mit Pemetrexed und platinhaltiger Chemotherapie) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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