IQWiG2019Onkologie

Dacomitinib bei NSCLC: Therapie bei EGFR-Mutationen

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Zusatznutzen von Dacomitinib bewertet. Der Wirkstoff wird zur Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patientinnen und Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) mit aktivierenden EGFR-Mutationen eingesetzt.

Für die Bewertung wurden zwei Patientengruppen unterschieden. Die erste Gruppe umfasst Personen mit den aktivierenden EGFR-Mutationen L858R oder del 19. Die zweite Gruppe schließt Patientinnen und Patienten mit anderen aktivierenden EGFR-Mutationen ein.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie für die erste Gruppe diente Gefitinib. Für die zweite Gruppe legte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine patientenindividuelle Therapie fest.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht betont, dass unter Dacomitinib zwar ein Vorteil im Gesamtüberleben beobachtet wurde, dieser jedoch mit einem früheren und häufigeren Eintreten von Symptomverschlechterungen und schweren Nebenwirkungen einhergeht. Es wird hervorgehoben, dass Hauttoxizitäten und Diarrhö signifikant häufiger auftreten als unter Gefitinib, weshalb ein proaktives Nebenwirkungsmanagement essenziell ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Nutzenbewertung ist ein Zusatznutzen von Dacomitinib in der Erstlinientherapie des NSCLC mit EGFR-Mutationen nicht belegt. Die negativen Effekte bei Nebenwirkungen und Lebensqualität wiegen den beobachteten Überlebensvorteil auf.

Der Bericht zeigt einen höheren Schaden durch schwere unerwünschte Ereignisse im Vergleich zu Gefitinib. Dazu zählen insbesondere Diarrhö, Paronychie und Hauterkrankungen wie Dermatitis akneiform.

Die empfohlene Standarddosis beträgt 45 mg einmal täglich oral. Bei unannehmbarer Toxizität kann die Dosis stufenweise auf 30 mg oder 15 mg reduziert werden.

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Quelle: IQWiG A19-39: Dacomitinib (nicht kleinzelliges Lungenkarzinom) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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