IQWiG2021Onkologie

Osimertinib bei NSCLC: Zusatznutzen und Nebenwirkungen

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG bewertet den Zusatznutzen von Osimertinib in der adjuvanten Behandlung des nicht kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC). Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Patientinnen und Patienten im Stadium IB bis IIIA nach vollständiger Tumorresektion.

Voraussetzung für die Therapie ist das Vorliegen einer aktivierenden EGFR-Mutation. Hierbei muss es sich laut Bericht um eine Deletion im Exon 19 oder eine Substitutionsmutation im Exon 21 (L858R) handeln.

Das IQWiG unterscheidet in seiner Bewertung zwei Fragestellungen, abhängig von einer vorherigen adjuvanten platinbasierten Chemotherapie. Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde für die Hauptfragestellung das beobachtende Abwarten festgelegt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bericht führt die Therapie mit Osimertinib zu einem relevanten Anteil an Therapieabbrüchen aufgrund von unerwünschten Ereignissen. Es wird in den Daten deutlich, dass insbesondere auf gastrointestinale Beschwerden, Hauterkrankungen und Paronychien geachtet werden sollte, da diese signifikant häufiger als unter der Vergleichstherapie auftreten.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG sieht einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen bei Patienten mit vorheriger Chemotherapie. Ohne vorherige Chemotherapie gilt der Zusatznutzen mangels vorgelegter Daten als nicht belegt.

Der Bericht spezifiziert, dass eine EGFR-Mutation als Deletion im Exon 19 oder als Substitutionsmutation im Exon 21 (L858R) nachgewiesen werden muss. Die Testung sollte mittels eines validierten Verfahrens erfolgen.

Die Behandlung erfolgt laut den zitierten Vorgaben bis zum Auftreten eines Rezidivs oder einer inakzeptablen Toxizität. Eine Behandlungsdauer von mehr als 3 Jahren wurde in den Zulassungsstudien nicht untersucht.

Die Bewertung hebt hervor, dass unter anderem Diarrhö, Stomatitis, Hautausschläge und Paronychien vermehrt auftreten. Zudem wird vor dem Risiko einer interstitiellen Lungenerkrankung (ILD) gewarnt.

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Quelle: IQWiG A21-86: Osimertinib (NSCLC) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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