Brolucizumab bei DMÖ: Zusatznutzen und Wirksamkeit

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Brolucizumab beauftragt. Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Patientinnen und Patienten mit einer Visusbeeinträchtigung infolge eines diabetischen Makulaödems (DMÖ).

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde Aflibercept festgelegt. Die Grundlage der Bewertung bilden die beiden randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudien KESTREL und KITE, in denen Brolucizumab direkt mit Aflibercept verglichen wurde.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass unter Brolucizumab intraokulare Entzündungen, einschließlich retinaler Vaskulitis und retinalem Gefäßverschluss, auftreten können. Es wird betont, dass Personen, bei denen in den letzten 12 Monaten eine intraokulare Entzündung oder ein Gefäßverschluss aufgetreten ist, engmaschig überwacht werden sollten. Bei Auftreten solcher Ereignisse ist die Behandlung laut Dokument sofort abzubrechen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist ein Zusatznutzen von Brolucizumab im Vergleich zu Aflibercept bei Erwachsenen mit diabetischem Makulaödem nicht belegt. Es zeigten sich in den bewerteten Studien weder signifikante Vor- noch Nachteile.

Gemäß den im Bericht zitierten Fachinformationen erfolgt zunächst eine Aufbauphase mit 5 Injektionen im Abstand von je 6 Wochen. Danach wird das Intervall je nach Krankheitsaktivität auf 8 oder 12 Wochen verlängert.

Der Bericht listet unter anderem Bindehautblutungen, Katarakt, Mouches volantes und Glaskörperablösungen als häufige unerwünschte Ereignisse auf. Zudem wird vor immunvermittelten intraokularen Entzündungen und retinaler Vaskulitis gewarnt.

Nein, laut den im Dokument aufgeführten Anforderungen an eine qualitätsgesicherte Anwendung stellt eine bestehende intraokulare Entzündung eine absolute Kontraindikation dar. Auch bei bestehenden oder vermuteten okularen Infektionen darf das Medikament nicht verabreicht werden.

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Quelle: IQWiG A22-50: Brolucizumab (Visusbeeinträchtigung infolge eines diabetischen Makulaödems) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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