CF (6-11 J.): Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Nutzenbewertung der Wirkstoffkombination Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor in Kombination mit Ivacaftor.

Die Bewertung bezieht sich auf Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren mit zystischer Fibrose (CF). Spezifisch geht es um Patientinnen und Patienten, die heterozygot für die F508del-Mutation im CFTR-Gen sind und auf dem zweiten Allel eine Gating-Mutation (inklusive R117H) aufweisen.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA die Monotherapie mit Ivacaftor festgelegt. Beide Therapien werden laut Bericht zusätzlich zu einer patientenindividuellen symptomatischen Behandlung (Best supportive Care) angewendet.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht verdeutlicht, dass ein theoretisch plausibles Wirkprinzip allein nicht ausreicht, um einen Zusatznutzen zu belegen. Es wird darauf hingewiesen, dass für die Nutzenbewertung direkte Vergleichsstudien mit der vom G-BA festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie über einen ausreichend langen Zeitraum (mindestens 24 Wochen) erforderlich sind.

Häufig gestellte Fragen

Laut Fachinformation erhalten Kinder von 6 bis unter 12 Jahren mit einem Körpergewicht unter 30 kg morgens zwei Tabletten der Kombination (je 37,5 mg/25 mg/50 mg) und abends eine Tablette Ivacaftor (75 mg). Die Einnahme wird mit einer fetthaltigen Mahlzeit empfohlen.

Das IQWiG stellt fest, dass keine geeigneten Studiendaten für den direkten Vergleich mit der zweckmäßigen Vergleichstherapie vorliegen. Eine Übertragung von Studienergebnissen aus anderen Alters- oder Mutationsgruppen wird methodisch abgelehnt.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat für Kinder von 6 bis 11 Jahren mit heterozygoter F508del- und Gating-Mutation die Monotherapie mit Ivacaftor als zweckmäßige Vergleichstherapie festgelegt.

Bei stark eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh C) wird die Therapie nicht empfohlen. Bei mäßiger Einschränkung (Child-Pugh B) wird eine strenge Nutzen-Risiko-Abwägung sowie eine Dosisreduktion empfohlen.

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Quelle: IQWiG A22-17: Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor (Kombination mit Ivacaftor; zystische Fibrose, 6 bis 11 Jahre, F508del-Mutation, Gating-Mutation, heterozygot) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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