Ivacaftor (Zystische Fibrose): Indikation und Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG (A21-76) bewertet den Zusatznutzen von Ivacaftor in Kombination mit Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor. Die Bewertung bezieht sich auf die Behandlung der zystischen Fibrose (Mukoviszidose).

Die Zielgruppe umfasst Patientinnen und Patienten ab 12 Jahren. Voraussetzung ist eine heterozygote F508del-Mutation im CFTR-Gen. Zudem muss auf dem zweiten Allel eine Mutation vorliegen, die keine Minimalfunktions-, Gating- oder Restfunktions-Mutation ist, oder die Mutation ist unbekannt.

Zystische Fibrose ist eine schwere Erbkrankheit, die mit einer hohen körperlichen und psychischen Belastung einhergeht. Laut Bericht besteht aufgrund der verkürzten Lebenserwartung ein hoher therapeutischer Bedarf für neue Behandlungsoptionen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht verdeutlicht, dass ein Evidenztransfer zwischen verschiedenen CFTR-Mutationsgruppen methodisch nicht zulässig ist, wenn keine direkten klinischen Daten vorliegen. In der Praxis wird betont, dass vor Therapiebeginn der genaue Genotyp mittels einer validierten Methode bestätigt werden muss. Zudem wird auf die zwingende Einnahme mit fetthaltiger Nahrung hingewiesen, um die Wirksamkeit sicherzustellen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bewertung ist ein Zusatznutzen für diese spezifische Patientengruppe nicht belegt. Es liegen keine geeigneten randomisierten kontrollierten Studien vor, die einen Vorteil gegenüber Best supportive Care zeigen.

Die Fachinformation gibt an, dass die Tabletten im Abstand von etwa 12 Stunden eingenommen werden sollen. Es wird betont, dass die Einnahme zwingend zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit erfolgen muss.

Ja, bei mäßig eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh B) wird eine Reduktion auf 150 mg einmal täglich gefordert. Bei schwerer Einschränkung (Child-Pugh C) wird eine Gabe von 150 mg nur jeden zweiten Tag oder seltener empfohlen.

Die Fachinformation warnt ausdrücklich vor dem Verzehr von Grapefruit. Auf Speisen und Getränke, die Grapefruit enthalten, ist während der gesamten Behandlung zu verzichten.

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Quelle: IQWiG A21-76: Ivacaftor (zystische Fibrose, ab 12 Jahre, diverse Mutationen) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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