IQWiG2021Pneumologie

Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor: Indikation & Nutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Zusatznutzen von Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor in Kombination mit Ivacaftor. Die Bewertung bezieht sich auf Patientinnen und Patienten ab 12 Jahren mit zystischer Fibrose.

Voraussetzung für diese spezifische Therapie ist, dass die Betroffenen heterozygot für die F508del-Mutation im CFTR-Gen sind. Zudem muss auf dem zweiten Allel eine Gating-Mutation (inklusive der R117H-Mutation) vorliegen.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) die Monotherapie mit Ivacaftor festgelegt. Beide Therapien werden zusätzlich zu einer bestverfügbaren individualisierten symptomatischen Therapie angewandt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Fachinformation ist für eine adäquate Resorption die Einnahme der Tabletten zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit zwingend erforderlich. Zudem wird auf die hohe Interaktionsgefahr mit CYP3A-Inhibitoren hingewiesen, welche eine sofortige Dosisanpassung der CFTR-Modulatoren notwendig macht.

Häufig gestellte Fragen

Der IQWiG-Bericht bemängelt die zu kurze Studiendauer der vorgelegten Zulassungsstudie. Für eine chronische Erkrankung wie die zystische Fibrose werden Langzeitstudien von mindestens 24 Wochen gefordert, um Nutzen und Schaden verlässlich abzuwägen.

Die Jahrestherapiekosten für die Kombinationstherapie mit Ivacaftor belaufen sich laut Bericht auf etwa 259.172 Euro pro Patientin oder Patient. Dies umfasst ausschließlich die reinen Arzneimittelkosten.

Wenn weniger als 6 Stunden vergangen sind, wird die Einnahme der versäumten Dosis baldmöglichst empfohlen. Sind mehr als 6 Stunden vergangen, soll die versäumte Dosis laut Fachinformation übersprungen und der reguläre Rhythmus fortgesetzt werden.

Bei stark eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh C) ist die Therapie kontraindiziert. Bei mäßiger Einschränkung (Child-Pugh B) wird sie generell nicht empfohlen und darf nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung in reduzierter Dosis erfolgen.

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Quelle: IQWiG A21-71: Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor (Kombination mit Ivacaftor; zystische Fibrose, Gating-Mutation, heterozygot) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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