IQWiG2022Onkologie

Nierenzellkarzinom: Lenvatinib & Pembrolizumab Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A21-160 bewertet den Zusatznutzen von Lenvatinib in Kombination mit Pembrolizumab. Das Anwendungsgebiet umfasst die Erstlinientherapie bei erwachsenen Personen mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom.

Die Bewertung unterscheidet zwei Patientengruppen basierend auf dem Risikoprofil nach dem IMDC-Score. Gruppe 1 umfasst ein günstiges Risikoprofil, während Gruppe 2 ein intermediäres oder ungünstiges Risikoprofil aufweist.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie legte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) unter anderem Pembrolizumab in Kombination mit Axitinib fest. Der pharmazeutische Unternehmer reichte für die Bewertung einen indirekten Vergleich über den Brückenkomparator Sunitinib ein.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Verabreichung von Lenvatinib als Suspension ist darauf zu achten, dass die Kapseln nicht geöffnet, gebrochen oder zerkleinert werden dürfen. Laut Bericht müssen die intakten Kapseln für mindestens 10 Minuten in Wasser oder Apfelsaft belassen und anschließend für 3 Minuten gerührt werden, bis sich die Hülle auflöst. Dieses Vorgehen wird empfohlen, um einen wiederholten direkten Kontakt mit dem Kapselinhalt durch das medizinische Personal zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist ein Zusatznutzen für diese Kombinationstherapie in der Erstlinie nicht belegt. Dies gilt sowohl für Patienten mit günstigem als auch mit intermediärem oder ungünstigem Risikoprofil.

Der Hersteller reichte einen indirekten Vergleich der Studien CLEAR und KEYNOTE 426 ein. Das Institut bewertete diesen Vergleich als nicht verwertbar, da die Ähnlichkeit der relevanten Teilpopulationen aufgrund fehlender Daten nicht beurteilt werden konnte.

Die empfohlene Dosis beträgt 20 mg Lenvatinib oral einmal täglich. Die Einnahme erfolgt kontinuierlich bis zum Progress oder dem Auftreten inakzeptabler Toxizitäten.

Der Bericht betont, dass Übelkeit, Erbrechen und Diarrhö aktiv medizinisch behandelt werden müssen. Dies wird dringend empfohlen, um sekundäre Komplikationen wie ein Nierenversagen zu verhindern.

Ja, bei Nebenwirkungen kann die Therapie unterbrochen und anschließend mit einer reduzierten Dosis fortgesetzt werden. Für Pembrolizumab sind hingegen keine Dosisreduktionen vorgesehen.

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Quelle: IQWiG A21-160: Lenvatinib (Nierenzellkarzinom) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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