IQWiG2021Onkologie

Isatuximab bei Multiplem Myelom: Kombinationstherapie

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet in diesem Addendum (A21-123) ergänzende Daten zur Nutzenbewertung von Isatuximab.

Die Bewertung bezieht sich auf den Einsatz von Isatuximab in Kombination mit Carfilzomib und Dexamethason bei erwachsenen Personen mit multiplem Myelom, die bereits mindestens eine Vortherapie erhalten haben. Als Datengrundlage dient die offene, randomisiert kontrollierte Studie IKEMA.

Im Rahmen des Stellungnahmeverfahrens reichte der pharmazeutische Unternehmer zusätzliche Analysen ein. Diese umfassen Auswertungen zur Zeit bis zur dauerhaften Verschlechterung der Lebensqualität und Symptomatik sowie Daten zu Therapieabbrüchen aufgrund unerwünschter Ereignisse.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht verdeutlicht, dass ein isolierter positiver Effekt in einer Subgruppe (hier: verbesserte soziale Funktion bei R-ISS-Stadium III) nicht zwingend zu einem belegten Gesamtzusatznutzen führt. Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Vorteil durch das erhöhte Risiko für infusionsbedingte Reaktionen und Hauterkrankungen aufgewogen wird.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG ist ein Zusatznutzen der Kombination aus Isatuximab, Carfilzomib und Dexamethason gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie insgesamt nicht belegt. Positive und negative Effekte heben sich in der Gesamtschau auf.

Der Bericht beschreibt für die Subgruppe im R-ISS-Stadium III einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen im Bereich der sozialen Funktion. Für Patienten in den Stadien I und II zeigt sich dieser Vorteil nicht.

Mit Ausnahme der sozialen Funktion bei Patienten im R-ISS-Stadium III zeigen die Auswertungen keine statistisch signifikanten Unterschiede in der gesundheitsbezogenen Lebensqualität im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Die nachgereichten Studiendaten zeigen keinen statistisch signifikanten Unterschied beim Abbruch mindestens einer Wirkstoffkomponente aufgrund von unerwünschten Ereignissen.

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Quelle: IQWiG A21-123: Isatuximab (multiples Myelom nach >= 1 Vortherapie, Kombination mit Carfilzomib und Dexamethason) - Addendum zum Auftrag A21-60 (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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