IQWiG2021Onkologie

Pembrolizumab (Hodgkin-Lymphom): Therapie & Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht (Addendum A21-104) bewertet ergänzende Daten zum Zusatznutzen von Pembrolizumab beim rezidivierenden oder refraktären klassischen Hodgkin-Lymphom (cHL). Die Auswertung bezieht sich auf Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche ab 3 Jahren.

Grundlage der Bewertung sind nachgereichte Analysen der Studie KEYNOTE 204. Dabei wurde Pembrolizumab mit Brentuximab Vedotin bei Personen verglichen, die mindestens zwei vorangegangene Therapien erhalten hatten oder nach Versagen einer autologen Stammzelltransplantation behandelt wurden.

Der Fokus dieses Addendums liegt auf der Auswertung spezifischer unerwünschter Ereignisse (UE). Dazu zählen insbesondere immunvermittelte schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SUE) und Neuropathien, für die im ursprünglichen Verfahren unvollständige Daten vorlagen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass die Datenlage zu spezifischen Nebenwirkungen von Pembrolizumab in der untersuchten Teilpopulation unvollständig ist. Es wird betont, dass aufgrund fehlender Daten zu relevanten Ereignissen wie der Pneumonitis eine abschließende Bewertung einzelner unerwünschter Ereignisse erschwert ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG gibt es bei Erwachsenen, für die Brentuximab Vedotin als Vergleichstherapie geeignet ist, einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen. Bei Kindern, Jugendlichen und bestimmten Erwachsenen ist ein Zusatznutzen hingegen nicht belegt.

Die nachgereichten Daten zeigen bei den allgemeinen unerwünschten Ereignissen einen statistisch signifikanten Vorteil für Pembrolizumab bezüglich Neuropathien. Bei den schweren Verläufen waren die Ereigniszahlen jedoch zu gering für eine verlässliche Aussage.

Der Bericht stellt keinen statistisch signifikanten Unterschied bei schweren immunvermittelten Nebenwirkungen zwischen Pembrolizumab und der Vergleichstherapie fest. Ein höherer oder geringerer Schaden ist in dieser Hinsicht nicht belegt.

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Quelle: IQWiG A21-104: Pembrolizumab (Hodgkin-Lymphom) - Addendum zum Auftrag A21-35 (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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