IQWiG2017Onkologie

Pembrolizumab bei NSCLC: Indikation und Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A17-28 stellt ein Addendum zur Nutzenbewertung von Pembrolizumab beim nicht kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) dar. Es handelt sich um eine ergänzende Bewertung zum Auftrag A17-06 im Rahmen der Erstlinienbehandlung.

Grundlage der Bewertung bilden nachgereichte Daten der KEYNOTE-024-Studie. Diese vergleicht Pembrolizumab mit einer platinbasierten Kombinationschemotherapie bei erwachsenen Patienten mit metastasierendem NSCLC.

Die relevante Patientenpopulation umfasst Personen mit einer stark positiven PD-L1-Expression (TPS ≥ 50 %). Zudem dürfen die Tumoren keine aktivierenden Mutationen des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) oder der anaplastischen Lymphomkinase (ALK) aufweisen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass unter Pembrolizumab mit einem höheren Schaden durch immunvermittelte unerwünschte Ereignisse zu rechnen ist. Es wird beschrieben, dass dieses Risiko auch schwerwiegende immunvermittelte Nebenwirkungen umfasst. Dennoch überwiegt laut Bewertung in der Gesamtschau der beträchtliche Zusatznutzen beim Gesamtüberleben.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht gilt der Zusatznutzen für die Erstlinienbehandlung von Erwachsenen mit metastasierendem NSCLC. Voraussetzung ist eine stark positive PD-L1-Expression (TPS ≥ 50 %) ohne aktivierende EGFR- oder ALK-Mutationen.

Die Bewertung sieht einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen beim Gesamtüberleben. Pembrolizumab wurde dabei mit einer cisplatin- oder carboplatinbasierten Chemotherapie verglichen.

Der Bericht stellt einen Anhaltspunkt für einen höheren Schaden bei immunvermittelten unerwünschten Ereignissen fest. Dies betrifft sowohl nicht schwerwiegende als auch schwerwiegende und schwere immunvermittelte Nebenwirkungen.

Das IQWiG beschreibt ein hohes Verzerrungspotenzial aufgrund von potenziell informativer Zensierung in den nachgereichten Daten. Zudem bestehen Unklarheiten über die Rolle des Geschlechts als Effektmodifikator.

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Quelle: IQWiG A17-28: Pembrolizumab (nicht kleinzelliges Lungenkarzinom) - Addendum zum Auftrag A17-06 (IQWiG, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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