IQWiG2020Onkologie

Trifluridin/Tipiracil: Therapie bei Kolorektalkarzinom

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG (Addendum A20-72) ergänzt die Nutzenbewertung von Trifluridin/Tipiracil. Es geht um erwachsene Personen mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mKRK), die bereits mit verfügbaren Therapien behandelt wurden oder für die diese nicht geeignet sind.

In der vorherigen Bewertung zeigte sich ein möglicher Subgruppeneffekt bezüglich der Anzahl vorangegangener Therapieregime. Der pharmazeutische Unternehmer reichte daraufhin Daten aus der TERRA-Studie sowie eine Metaanalyse der Studien RECOURSE und TERRA nach.

Zusätzlich wurden Daten zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität aus der TALLISUR-Studie vorgelegt. Der Bericht bewertet diese neuen Daten, um die Gesamtaussage zum Zusatznutzen gegenüber Best Supportive Care (BSC) anzupassen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht hebt hervor, dass unter der Therapie mit Trifluridin/Tipiracil ein signifikant höherer Schaden durch Myelosuppression sowie gastrointestinale Toxizitäten im Vergleich zu Best Supportive Care auftritt. Gleichzeitig wird betont, dass die Anzahl der vorangegangenen Therapieregime keinen Einfluss auf den festgestellten Überlebensvorteil hat.

Häufig gestellte Fragen

Der IQWiG-Bericht leitet einen Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen für Trifluridin/Tipiracil plus Best Supportive Care ab. Dies gilt für Personen mit metastasiertem Kolorektalkarzinom, die bereits vorbehandelt sind.

Laut der aktuellen Metaanalyse zeigt sich kein signifikanter Unterschied in der Wirksamkeit basierend auf der Anzahl der vorangegangenen Therapieregime. Der Überlebensvorteil gilt für die Gesamtpopulation der untersuchten Studien.

Der Bericht stellt einen höheren Schaden durch schwere unerwünschte Ereignisse wie Myelosuppression und gastrointestinale Toxizität fest. Demgegenüber steht ein geringerer Schaden bei bestimmten anderen Ereignissen wie Hypertonie.

Die vorgelegten Daten zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität aus der TALLISUR-Studie wurden vom IQWiG als nicht verwertbar eingestuft. Grund dafür war ein massiver Rückgang der auswertbaren Fragebögen im Verlauf der Studie.

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Quelle: IQWiG A20-72: Trifluridin/Tipiracil (Kolorektalkarzinom) - Addendum zum Auftrag A20-35 (IQWiG, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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