IQWiG2020Infektiologie

Behçet-Syndrom: Apremilast Therapie und Dosierung

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Zusatznutzen von Apremilast. Das Medikament wird bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit oralen Aphthen eingesetzt, die mit dem Behçet-Syndrom assoziiert sind.

Voraussetzung für die Behandlung ist, dass für die Betroffenen eine systemische Therapie infrage kommt. Zudem wird laut Niederschrift des Beratungsgesprächs vorausgesetzt, dass eine alleinige topische Therapie nicht ausreichend ist.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) eine Therapie nach Maßgabe des Arztes festgelegt. Hierzu zählen laut Bericht unter anderem Wirkstoffe wie Azathioprin, Prednisolon oder Prednison.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bericht ist bei der Bewertung von neuen Therapien für chronische Erkrankungen wie das Behçet-Syndrom eine Studiendauer von mindestens 24 Wochen erforderlich. Es wird darauf hingewiesen, dass kürzere Studien nicht ausreichen, um den patientenrelevanten Zusatznutzen belastbar zu belegen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist ein Zusatznutzen von Apremilast gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt. Es lagen keine geeigneten direkt vergleichenden Studiendaten über einen ausreichend langen Zeitraum vor.

Der Bericht zitiert die Fachinformation, wonach die Standarddosis 30 mg zweimal täglich beträgt. Zu Beginn der Behandlung ist ein spezifisches Titrationsschema erforderlich.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat eine Therapie nach Maßgabe des Arztes als zweckmäßige Vergleichstherapie festgelegt. Der Bericht nennt hierbei unter anderem Wirkstoffe wie Azathioprin, Prednisolon oder Prednison.

Ja, laut den im Bericht zitierten Vorgaben zur qualitätsgesicherten Anwendung sollte die Dosis bei einer Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min auf 30 mg einmal täglich reduziert werden. Die Einnahme erfolgt dann morgens.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: IQWiG A20-44: Apremilast (Behçet-Syndrom) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.